Leberzentrum Konstanz

Das Leberzentrum Konstanz ist ein interdisziplinäres Organzentrum, welches sich der Diagnostik und Therapie akuter und chronischer Erkrankungen der Leber widmet. Das Zentrum wird von den Fachdisziplinen Hepatologie/Gastroenterologie, Viszeralchirurgie, diagnostische und interventionelle Radiologie sowie Nuklearmedizin getragen.


Unser gemeinsames Ziel ist, allen Patienten einen individuell zugeschnittenen Plan zur Abklärung einer möglichen Lebererkrankung und im weiteren Verlauf zur Therapie anzubieten. Daher werden alle Patienten des Leberzentrums in unserem regelmäßig tagenden interdisziplinären Leberboard besprochen und Behandlungspläne erstellt.

Für den ersten Kontakt bieten wir die Möglichkeit einer ambulanten Vorstellung (in der Regel Zuweisung eines Gastroenterologen), um auf Basis der bereits vorliegenden Befunde das weitere Vorgehen mit dem Patienten abzustimmen. Bestandteil ist eine interdisziplinäre Sprechstunde und die wöchentliche interdisziplinäre Fallkonferenz, in der wir unsere Patienten gemeinsam besprechen können.

Leberzentrum Konstanz
"Konsil im Konzil - Neue Chancen für die Leber"

Ambulante Behandlung

Auf Zuweisung eines Gastroenterologen können wir Ihnen die Abklärung der Leberwerte und ggf. weitere notwendige Therapien anbieten. Das Spektrum reicht dabei von der Diagnostik und Behandlung chronischer viraler Hepatitiden über  Lebertumore und Lebermetastasen bis hin zu seltenen autoimmunen oder einer genetischen Lebererkrankung.

Stationäre Behandlung

Das Leberzentrum stellt sich insbesondere der Aufgabe einer Versorgung von Patienten mit fortgeschrittener Lebererkrankung wie einer Leberzirrhose. Die Behandlung dieser Patienten erfordert oft eine enge Verschränkung der ambulanten und stationären Versorgung, für die wir uns besonders einsetzen.

Wir bieten alle diagnostischen Verfahren von der Sonographie über Computertomografie, Kernspintomografie, PET-CT bis hin zur diagnostischen Minilaparoskopie. Unsere besondere Spezialität ist die Behandlung chronischen Bauchwassers, wo wir mit radiologischen Verfahren (transjugulärer portosystemischer Shunt – TIPS) modernste Therapieoptionen zur Verfügung haben.

Für die Behandlung von Lebertumoren oder Lebermetastasen erfolgt eine sorgfältige Prüfung, um zu entschieden, ob eine chirurgische Resektion eine RFA, TACE, SIRT oder eine medikamentöse Therapie die geeignete Wahl ist.

Durch unseren engen Kontakt mit unserem Transplantationszentrum in Tübingen sind wir in der Lage, auch frühzeitig die Möglichkeit einer Lebertransplantation zu prüfen und die Patienten im Transplantationszentrum anzubinden.

Vor dem Hintergrund aller technischen Möglichkeiten ist es uns jedoch immer am wichtigsten zusammen mit dem Patienten und dem behandelnden Hausarzt einen Behandlungsweg zu finden, der auch der Lebenssituation und dem familiären Umfeld entspricht und auf dem wir sie dann begleiten können.

Melden Sie sich bei uns! Gerne können Sie uns auch eine E-Mail schreiben. Für Anfragen steht Ihnen Dr. Sören Siegmund, leitender Oberarzt der I. Medizinischen Klinik, gerne zur Verfügung.

Das Team der I. Medizinischen Klinik

Das Team der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Das Team der diagnostischen und interventionelle Radiologie

Das Team der Klinik für Nuklearmedizin

Aktuelle Besucherregelung

Liebe BesucherInnen, liebe Angehörige,

unsere stationären Patienten freuen sich über Ihren Besuch. Das lässt die Corona-Verordnung des Landes auch zu. Um auf der sicheren Seite zu sein, halten wir im GLKN mit Blick auf die Urlaubszeit und der zu erwartenden Ausbreitung der hoch ansteckenden Delta-Variante des Corona-Virus an unserem bewährten und erprobten Hygienekonzept fest. Dies dient dem Schutz unserer Patienten und Mitarbeitenden.

Somit gilt in den Akutkliniken des Gesundheitsverbunds Landkreis Konstanz weiterhin die 1-1-1 Regelung, die besagt: Pro Patient ist ein Besucher pro Tag erlaubt. In Ausnahmefällen können auch mehrere Personen auf Einladung des behandelnden Arztes zu Besuch kommen. Die genauen Besuchszeiten erfragen Sie bitte vor Ort.

Vom Besuch ausgeschlossen sind Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein unwiderlegter Verdacht auf eine Erkrankung besteht.

Das Tragen einer FFP2–Maske, auch im Krankenzimmer, ist bei BesucherInnen weiterhin vorgeschrieben. Bitte bringen Sie eine geeignete FFP2-Maske selber mit (ohne Ausatemventil). In Einzelfällen können diese Masken bei der Eingangskontrolle gegen eine Gebühr erworben werden. Das gilt auch für ambulante Patienten sowie Patienten der Zentralen Notaufnahmen.

Besucher stationärer Patienten in unseren Kliniken haben auch weiterhin einen negativen Antigentest vorzuweisen - das gilt für den Innen- als auch für den Außenbereich. Das Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein. Von der Testpflicht ausgenommen sind vollständig geimpfte oder genesene Personen. Hierüber ist ein geeigneter Nachweis zu erbringen (*).

Wenn Sie einen ambulanten Untersuchungs- oder Behandlungstermin oder einen Termin in einer Sprechstunde haben, teilen Sie dies an der Eingangskontrolle bitte mit.

Bitte desinfizieren Sie beim Betreten der Klinik Ihre Hände. Die Einhaltung der Abstandsregel gilt auch im Krankenhaus.

Das Betreten der Kliniken ist nur über die zentralen Haupteingänge gestattet.

Wir bitten unsere Besucherinnen und Besucher um Verständnis und um Einhaltung der Besucherregelung.

Vielen Dank!
Ihre Krankenhausleitung

Stand: 02. Juli 2021

(*) Nachweis: Bei Geimpften: Impfnachweis (Gelbes Buch) oder Impfbescheinigung oder Digitaler Impfnachweis plus Identitätsausweis. Bei Genesenen: schriftlicher positiver PCR-Nachweis nicht älter als 6 Monate und nicht jünger 28 Tage plus Identitätsnachweis.

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