Katholische und evangelische Seelsorge

Bild "Amo ergo sum" (Ich liebe, also bin ich) von Schwester Claudia Krämer. in Anlehnung an Lk 10, 25-28 (Liebe Gott und deinen Nächsten wie dich selbst und du wirst leben.)

Im Hegau-Bodensee-Klinikum Singen sind haupt- und ehrenamtliche Seelsorger tätig. Wenn Sie einen Besuch, ein Gespräch oder Begleitung wünschen, nehmen sie sich Zeit für Sie. Alle Seelsorger sind an die Schweigepflicht gebunden. Bitte geben Sie bei der Aufnahme an, ob Sie von den Seelsorgern besucht werden möchten oder melden Sie sich direkt bei ihnen.Gespräche können im Krankenzimmer oder nach Absprache in einem anderen Raum stattfinden.

In dringenden Fällen erreichen Sie am Tag und in der Nacht einen rufbereiten Seelsorger/Seelsorgerin über die Anmeldung/Auskunft im Klinikum (Tel: 07731 89-0). Hier finden Sie ein Informationsblatt der Seelsorge am HBK Singen.

Wir bauen auch gerne eine Brücke zu unseren Kollegen und Kolleginnen in den Pfarrgemeinden im Einzugsgebiet des Krankenhauses und zu den Seelsorgern anderer Religionen.

Seelsorge ereignet sich, wo

  • Angst aufgefangen,
  • Freude geteilt,
  • Leid beklagt,
  • Trost und Ermutigung geschenkt,
  • Hoffnung geweckt
  • und Segen zugesagt werden kann.

Gottesdienste in der Krankenhauskapelle

Die ökumenische Krankenhauskapelle befindet sich im 3.OG des Hauptgebäudes (bei der Dialyse). Sie steht Tag und Nacht jedem offen. In der Kapelle liegt ein Fürbittbuch aus, in das Sie Ihre Wünsche, Bitten und Anliegen schreiben können. Vor der Kapelle finden Sie Schriften zum Mitnehmen. Ihren Anliegen zur Gottesdienstgestaltung geben wir gerne Raum: Musik, Totengedenken, Segnungen ... zu den Gottesdiensten sind alle Patienten und Besucher herzlich eingeladen!

Samstag

9:30 Uhr

Eucharistiefeier, anschl. Kommunionfeiern in den Krankenzimmern

Dienstag 

14:30 Uhr

Mittagsgebet mit Krankensegen

3. Sonntag
im Monat

10:00 Uhr

"Offener Himmel" - Worte und Klänge, die berühren und stärken, trösten und heilen, mit anschl. Beisammensein im Café Lichtblick

Die Gottesdienste werden über den Kapellenkanal in die Krankenzimmer übertragen.

Kurzmeditation in herausfordernden Zeiten

Der YouTube-Kanal der Klinikseelsorge Singen zum Thema "Kurzmeditation in herausfordernden Zeiten"

Katholische Seelsorge

Die katholische Seelsorge

Kommunionfeiern

Auf Wunsch bringen wir die Krankenkommunion auf die Patientenzimmer. Teilen Sie es uns mit, wenn Sie die Krankenkommunion wünschen.

Krankensalbung

Die Krankensalbung spenden wir auf Anfrage. Im Klinikum gibt es einen priesterlichen Rufdienst, der diese Aufgabe übernimmt. Wir stellen für Sie den Kontakt her.

Rituale der Stärkung

Rituale lassen uns spüren, was uns im Tiefsten trägt. Sie bieten Schutz und Unterstützung, wo unsere Worte an Grenzen stoßen. Rituale helfen, Übergänge und Umbrüche, Abschiede und Neuanfänge zu leben. In den Ritualen wird uns Segen zugesagt. Schöne Lebensereignisse, wie z.B. die Geburt eines Kindes, wie auch schwere Geschehnisse haben in Ritualen ihren Platz. Sprechen Sie uns an, wenn Sie einen Wunsch haben.

Trauer- und Sterbebegleitung

Sterben ist oft mit Ängsten und Fragen verbunden. In dieser Zeit kann die Seelsorge durch Begleitung, Lebensdeutung und Rituale das Vertrauen stärken, dass sich ein "gutes Ende" eröffnen wird. Vieles verändert sich, wenn ein Mensch, den unser Herz liebt, geht - äußerlich und innerlich. Ein gemeinsamer Weg geht zu Ende, ein Platz bleibt leer. Gott sei Dank besitzen wir Menschen die Gabe zu trauern. In der Trauer bleiben wir dem Menschen nah, und Trost kann in der Seele wachsen. In der Trauer "auferstehen" Kräfte, die uns Vertrauen in ein neues Leben schenken.

Besuchsdienste

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Besuchsdienste der Pfarrgemeinden besuchen regelmäßig die Patienten ihrer Pfarrgemeinden. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob Sie einen Besuch wünschen.

Evangelische Seelsorge

Die evangelische Seelsorge

Sie kommen ins Krankenhaus – wir sind für Sie da!

Oft ist Krankheit zu eine Krise des ganzen Menschen: körperlich, geistig und seelisch, existentiell und sozial. In vielfacher Weise erfahren Menschen als Patienten die Gebrochenheit und Hinfälligkeit des Lebens. Gleichzeit wächst die Sehnsucht nach Heilung und Heilwerden. Jeder Mensch braucht Zeit und Geduld, um die Herausforderung einer Krankheit anzunehmen. Wir bieten Ihnen dazu Hilfe in menschlicher und geistlicher Zuwendung.

Jede Einstellung zum Leben und Glauben wird von uns respektiert.

Seelsorgerische Gespräche können vielfältig und offen sein

  • Gespräche über Erlebtes 
    oder 
  • tiefgreifende Gespräche, die nach dem Sinn der Krankheit und Schmerzen fragen
    oder 
  • Gespräche, die die persönliche Zukunft in den Blick nehmen und nächste Schritte bedenken.

Wir nehmen gerne Ihre Fragen und Anliegen im gemeinsamen Gebet mit auf. Die Klinik-Seelsorge ist ein offenes Angebot für alle Menschen des Hauses: für die PatientInnen, für ihre Angehörigen und für die Klinik-MitarbeiterInnen. 

Weitere Angebote der Seelsorge in der Klinik sind Andachten, Gottesdienste, Abendmahlfeiern, Segnungen und Aussegnungen.

Wenn Sie allein sein möchten oder Stille suchen, die ökumenische Krankenhaus-Kapelle steht ihnen offen. Die Evangelischen Gottesdienste feiern wir am 1. und 3. Freitag des Monats um 18:15 Uhr.

Weitere Veranstaltungen und aktuelle Informationen entnehmen Sie den Aushängen 
in den Schaukästen der Klinik-Seelsorge (Standorte sind: Cafe Lichtblick und das Pförtnerhaus zwischen Parkplatz und Haupteingang.)  Auch außerhalb unserer Dienstzeiten kann die Klinik selbstverständlich eine/n SeelsorgerIn für Sie erreichen.

Impuls zu Pfingsten

Ich mag Schmetterlinge! Und Sie?

Hinter unserm Elternhaus lag ein großer Obstgarten. Als Kinder hielten wir uns darin natürlich ganz oft auf. Wir rannten um die Bäume herum, tobten uns an der Schaukel aus, wälzten uns im Gras, jagten Vögeln und Schmetterlingen nach.

Besonders die Schmetterlinge zogen mich magisch an. Ihre leuchtenden Farben und die schönen Muster auf den Flügeln. Sie verzauberten mich. Und manchmal war es dann so: Ich war ganz leise, hielt ein bisschen den Atem an und machte mit meinen Armen die Bewegung der Flügel nach. Und ganz allmählich kam das Gefühl, dass ich mich langsam abheben und mich von der Luft tragen lassen konnte. Und ich schwebte den Schmetterlingen nach. Ganz leicht war ich, ganz wendig – alle Erdenschwere war von mir genommen. Zusammen mit den Schmetterlingen flog ich im Garten von Blüte zu Blüte. Das war herrlich.

Ja, genauso war es und so habe ich es erlebt … in meiner kindlichen Phantasie!
Auch heute noch faszinieren mich Schmetterlinge. Die Künstlerin Carola Faller-Barris gestaltete in der ersten Welle der Pandemie für eine Ausstellung eine Installation mit Schmetterlingen: Aus einem Tisch brechen Schmetterlingen durch ein aufgerissenes Tischtuch durch, schwirren aus und breiten sich in den Raum hinein aus. Schmetterlinge sind ein altes Symbol für die Verwandlung, ein Bild für unsere Sehnsucht nach Entfaltung und Freiheit. Ihre Entwicklung nachzuverfolgen ist faszinierend. Aus einem Ei schlüpft eine Raupe, und aus dem Kokon der Raupe ein Schmetterling. Die Installation wird in den kommenden Wochen in der Klinikkapelle zu sehen sein. Sie ist ein Hoffnungsbild. Eingeengt im Kokon der Einschränkungen und Quarantänen tragen wir in uns eine große Sehnsucht nach Entfaltung und Freiheit: Sich wieder freier bewegen können, sich unbeschwert treffen dürfen.

Die biblischen Texte von Pfingsten berichten, wie die Jüngerinnen und Jünger sich hinter verschlossenen Türen aufhielten. Der Geist Gottes haucht ihnen Leben und Atmen ein, Gottes Atem. Und ihre Enge wurde aufgebrochen. Diese Geistkraft entzieht sich unserer menschlichen Machbarkeit. Sie ist uns geschenkt von „außerhalb unserer Selbst oder von zutiefst innen“ (Monika Renz).

Ich wünsche Ihnen und mir, dass wir uns herauslocken lassen aus unseren verschlossenen Räumen und Kokons. Herauslocken, inspirieren und beflügeln lassen von dieser pfingstlichen Geistkraft Gottes – wie Kinder im Obstgarten von den Schmetterlingen!

Mit herzlichen Grüßen
Waltraud Reichle, Klinikseelsorgerin

Bilder von der Installation und ein Gespräch mit der Künstlerin Carola Faller-Barris sind zu finden unter OFFENER HIMMEL im Monat Mai (YouTube-Kanal) und www.kath-singen.de

Aktuelle Besucherregelung

Liebe BesucherInnen, liebe Angehörige,

Die Corona-Verordnung des Landes lässt Besuche im Krankenhaus wieder zu. Aktuell gilt wieder die 1-1-1 Regel, die besagt: Pro Patient ist ein Besucher pro Tag erlaubt. Die genauen Besuchszeiten erfragen Sie bitte vor Ort.

Vom Besuch ausgeschlossen sind Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein unwiderlegter Verdacht auf eine Erkrankung besteht. Dies dient dem Schutz der Patienten und des Personals.

Das Tragen einer FFP2–Maske, auch im Krankenzimmer, ist bei BesucherInnen weiterhin vorgeschrieben. Bitte bringen Sie eine geeignete FFP2-Maske selber mit (ohne Ausatemventil). In Einzelfällen können diese Masken bei der Eingangskontrolle gegen eine Gebühr erworben werden. Das gilt auch für ambulante Patienten sowie Patienten der Zentralen Notaufnahmen.

Besucher stationärer Patienten in unseren Kliniken haben einen negativen Antigentest vorzuweisen  - das gilt für den Innen- als auch für den Außenbereich. Das Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein. Von der Testpflicht ausgenommen sind vollständig geimpfte oder genesene Personen. Hierüber ist ein geeigneter Nachweis zu erbringen (*).

Wenn Sie einen ambulanten Untersuchungs- oder Behandlungstermin oder einen Termin in einer Sprechstunde haben, teilen Sie dies an der Eingangskontrolle bitte mit.

Bitte desinfizieren Sie beim Betreten der Klinik Ihre Hände. Die Einhaltung der Abstandsregel gilt auch im Krankenhaus.

Das Betreten der Kliniken ist nur über die zentralen Haupteingänge gestattet.

Wir bitten unsere Besucherinnen und Besucher um Verständnis und um Einhaltung der Besucherregelung.

Vielen Dank!

Ihre Krankenhausleitung

(*) Nachweis: Bei Geimpften: Impfnachweis (Gelbes Buch) oder Impfbescheinigung oder Digitaler Impfnachweis plus Identitätsausweis. Bei Genesenen: schriftlicher positiver PCR-Nachweis nicht älter als 6 Monate und nicht jünger 28 Tage plus Identitätsnachweis.

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