Klinik für Neurologie: Zertifizierte Regionale Stroke-Unit

Pro Jahr erleiden in ganz Deutschland bis zu 200.000 Menschen einen Schlaganfall, von denen etwa 25 % an den Folgen innerhalb der nächsten 12 Monate versterben. Unter den überlebenden Schlaganfallpatienten erholen sich etwa 50 % soweit, dass sie ein völlig uneingeschränktes Leben weiterführen können.

In den letzten Jahren wurden in Deutschland flächendeckend Stroke-Units eingerichtet, um die Versorgung dieser Patienten zu verbessern. Dabei sollen standardisierte Untersuchungs- und Behandlungsverfahren eine Versorgung auf hohem Niveau gewährleisten und die Prognose der Patienten verbessern.

Dies beginnt schon mit optimierten Abläufen in der Notaufnahme des Krankenhauses und erstreckt sich über die rasche Diagnostik und Monitorüberwachung auf der Stroke-Unit bis hin zur rehabilitativen Weiterversorgung der Patienten. Auf der Stroke-Unit steht ein spezialisiertes Team von Ärzten, Pflegekräften, Krankengymnasten und Sprachtherapeuten zur Verfügung, dass umgehend notwendige Therapien einleitet. Ziel ist dabei die Rate lebensbedrohlicher Komplikationen wie Lungenentzündung, Thrombosen und Kreislaufstörungen so gering wie möglich zu halten und schon in den ersten Tagen die individuelle Ursache des Schlaganfalls zu diagnostizieren. Erst dies ermöglicht eine maßgeschneiderte Therapie.

Computertomographie

Seit 01.07.2002 wird im Hegau-Bodensee-Klinikum Singen eine Stroke-Unit betrieben. Diese wurde zuletzt am 31.08.2018 von der Deutschen Schlaganfallgesellschaft als Regionale Stroke-Unit zertifiziert.

Das Hegau-Bodensee-Klinikum Singen nimmt an der externen Qualitätssicherung „Akute Schlaganfallbehandlung“ des Landes Baden-Württemberg teil und liefert dafür anonymisiert alle relevanten Behandlungsdaten, die mit den Daten von fast 40.000 Schlaganfallpatienten aus ganz Baden-Württemberg verglichen werden.

Dabei ist die Stroke-Unit des HBK Singen bei der Behandlung ihrer jährlich über 700 Schlaganfallpatienten bei fast allen geprüften Parametern besser als der jeweilige Landesdurchschnittswert.

Besucherregelung verschärft: Zutritt nur mit FFP2-Maske und negativem Antigentest

Liebe BesucherInnen, liebe Angehörige,

im Zuge einer weiteren neuen Corona-Verordnung des Landes vom 1. Februar 2021 gelten nochmalig verschärfte Vorgaben für BesucherInnen zum Schutz der PatientInnen und der MitarbeiterInnen.

Besuche sind im GLKN weiterhin in Ausnahmen nach vorheriger telefonischer Absprache mit dem behandelnden Arzt möglich.

Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein unwiderlegter Verdacht auf eine Erkrankung besteht, sind zum Schutz der Patienten und des Personals von einem Besuch ausgeschlossen.

Wenn Sie einen ambulanten Untersuchungs- oder Behandlungstermin oder in einer Sprechstunde haben, teilen Sie dies an der Eingangskontrolle mit.

Das Tragen einer FFP2–Maske, auch im Krankenzimmer, ist vorgeschrieben. Bitte bringen Sie eine geeignete FFP2  Maske selber mit (ohne Ausatemventil). In Einzelfällen können diese Masken bei der Eingangskontrolle gegen eine Gebühr erworben werden. Das gilt auch für ambulante Patienten sowie Patienten der Zentralen Notaufnahmen.

Darüber hinaus schreibt das Land jetzt vor, dass Besucher stationärer Patienten einen negativen Antigentest vorweisen müssen. Das Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein. Fragen Sie bitte den behandelnden Arzt bei der Einholung der Besuchserlaubnis wie das Prozedere am jeweiligen Klinikstandort ist.

Bitte desinfizieren Sie beim Betreten der Klinik Ihre Hände. Die Einhaltung der Abstandsregel gilt auch im Krankenhaus.

Das Betreten der Kliniken ist nur über die zentralen Haupteingänge gestattet.

Wir bitten unsere Besucherinnen und Besucher um Verständnis und um strikte Einhaltung der Besucherregelung. Vielen Dank.

Ihre Krankenhausleitung

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