Belegabteilung für Augenheilkunde

Die Augenabteilung am Klinikum Konstanz wird gemeinschaftlich von den beiden niedergelassenen Augenfachärzten Prof. Martin Reichel und Frank-Andreas Longère geführt, welche über eine langjährige operative Erfahrung und ein breites operatives Spektrum verfügen. Die Abteilung verfügt über einen eigenen, separaten OP-Bereich mit neuwertiger, modernster Ausstattung. Zum OP-Team gehören vier speziell ausgebildete Fachkräfte.

Die meisten Augen-Operationen sind ambulant durchführbar. Bei Notwendigkeit der post-operativen Betreuung ist eine stationäre Aufnahme möglich. Ebenso die Unterbringung in Einbett-Zimmern nach vorheriger Anmeldung. Für Kinder stehen bei Bedarf Betten in der Kinderklinik im Haus zur Verfügung.

Auf den folgenden Seiten können Sie sich über die Leistungen der Augenabteilung informieren. Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte per Mail oder Telefon an uns. Informationen zur Augenarztpraxis finden Sie in der rechten Informationsleiste, bzw. unter www.augen-konstanz.de.

Prof. Dr. med. Martin Reichel
Prof. Dr. med. Martin Reichel
Frank-Andreas Longère
Frank-Andreas Longère

Spezielle Tätigkeitsschwerpunkte

Grauer Star (Cataract)

Der Schwerpunkt der Abteilung liegt in der Katarakt-Chirurgie. Diese wird auf höchstem fachlichen und technischen Niveau mittels Ultraschalltechnik durchgeführt. Über einen 2,2 mm schmalen Schnitt am Hornhautrand wird die getrübte Linse entfernt und durch eine faltbare Kunststofflinse ersetzt. Eine Wundnaht ist nicht erforderlich.

Auf Wunsch werden auch multifokale Linsen zur Korrektur von Fern- und Nahsicht, sowie torische Linsen zur Korrektur von Hornhautverkrümmungen (Astigmatismus) eingesetzt, um eine relative Brillenunabhängigkeit zu erreichen. Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung und wird unter anästhesiologischer Begleitung ambulant durchgeführt.

Grüner Star (Glaukom)

Auf Grund der vielfach unterschiedlichen Genese der Erkrankung kommen verschiedene Operationsverfahren zur Anwendung.
Dabei stehen Eingriffe mit Laser- (Trabekuloplastik, Iridomtomie) und Kälteanwendung (Kryokoagulation bei Sekundärglaukom) den chirurgischen Operationen gegenüber. Beim chronischen, medikamentös nicht beherrschbaren Glaukom, kommt heute meist die Viscocanalostomie zur Anwendung, bei der der Augapfel nicht mehr eröffnet werden muß. Eine Kombination mit der Operation am grauen Star ist möglich.

Glaskörper-/Netzhauterkrankungen

Bei Erkrankungen im Bereich der Netzhaut (Retina) kommt es nicht selten auch zur Mitbeeinträchtigung des Glaskörpers. Am häufigsten ist dabei eine Einblutung in den Glaskörper. Für den Patienten bedeutet dies eine sehr rasch auftretende deutliche Abnahme des Sehvermögens auf Lichtscheinwahrnehmung.

Ursächlich kommen Netzhautablösungen, Netzhauterkrankungen bei Diabetes mellitus und Folgeerkrankungen bei Zustand nach Netzhautgefäßverschlüssen in Frage.Die Therapie der Wahl stellt die Pars-Plana-Vitrektomie dar. Bei der Operation werden im Bereich der Lederhaut ca. 4-5 mm hinter dem Hornhautrand drei kleine (2 mm) Schnitte gelegt, über die die Operationsinstrumente in das Auge eingeführt werden. Über ein Lupensystem kann durch das Mikroskop dabei jeder Operationsschritt kontrolliert werden. In einigen Fällen ist es nach der Entfernung des Glaskörpers notwendig, einen Glaskörperersatz vorübergehend einzugeben, um eine Netzhautabhebung zu verhindern. Dies kann ein Gas oder auch ein flüssiger Kunststoff (Silikonöl) sein.

Die Pars-Plana-Vitrektomie wird meist in Allgemeinnarkose durchgeführt, um ein Höchstmaß an Sicherheit während der Operation zu gewährleisten.

Refraktive Chirurgie

Unter refraktiver Chirurgie verstehen wir alle operativen Verfahren, welche zu einer Brechkraftänderung führen, um das Sehen ohne Brille und Kontaktlinsen zu ermöglichen.

Zu den gängigsten Verfahren gehören die Laserchirurgie der Hornhaut (LASIK), der refraktive Linsenaustausch (RLA) und die Implantation phaker Linsen (ICL).

Weitergehende Informationen finden Sie unter www.augenlaserzentrum-longere.de

Aktuelle Besucherregelung

Liebe BesucherInnen, liebe Angehörige,

unsere stationären Patienten freuen sich über Ihren Besuch. Das lässt die Corona-Verordnung des Landes auch zu. Um auf der sicheren Seite zu sein, halten wir im GLKN mit Blick auf die Urlaubszeit und der zu erwartenden Ausbreitung der hoch ansteckenden Delta-Variante des Corona-Virus an unserem bewährten und erprobten Hygienekonzept fest. Dies dient dem Schutz unserer Patienten und Mitarbeitenden.

Somit gilt in den Akutkliniken des Gesundheitsverbunds Landkreis Konstanz weiterhin die 1-1-1 Regelung, die besagt: Pro Patient ist ein Besucher pro Tag erlaubt. In Ausnahmefällen können auch mehrere Personen auf Einladung des behandelnden Arztes zu Besuch kommen. Die genauen Besuchszeiten erfragen Sie bitte vor Ort.

Vom Besuch ausgeschlossen sind Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein unwiderlegter Verdacht auf eine Erkrankung besteht.

Das Tragen einer FFP2–Maske, auch im Krankenzimmer, ist bei BesucherInnen weiterhin vorgeschrieben. Bitte bringen Sie eine geeignete FFP2-Maske selber mit (ohne Ausatemventil). In Einzelfällen können diese Masken bei der Eingangskontrolle gegen eine Gebühr erworben werden. Das gilt auch für ambulante Patienten sowie Patienten der Zentralen Notaufnahmen.

Besucher stationärer Patienten in unseren Kliniken haben auch weiterhin einen negativen Antigentest vorzuweisen - das gilt für den Innen- als auch für den Außenbereich. Das Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein. Von der Testpflicht ausgenommen sind vollständig geimpfte oder genesene Personen. Hierüber ist ein geeigneter Nachweis zu erbringen (*).

Wenn Sie einen ambulanten Untersuchungs- oder Behandlungstermin oder einen Termin in einer Sprechstunde haben, teilen Sie dies an der Eingangskontrolle bitte mit.

Bitte desinfizieren Sie beim Betreten der Klinik Ihre Hände. Die Einhaltung der Abstandsregel gilt auch im Krankenhaus.

Das Betreten der Kliniken ist nur über die zentralen Haupteingänge gestattet.

Wir bitten unsere Besucherinnen und Besucher um Verständnis und um Einhaltung der Besucherregelung.

Vielen Dank!
Ihre Krankenhausleitung

Stand: 02. Juli 2021

(*) Nachweis: Bei Geimpften: Impfnachweis (Gelbes Buch) oder Impfbescheinigung oder Digitaler Impfnachweis plus Identitätsausweis. Bei Genesenen: schriftlicher positiver PCR-Nachweis nicht älter als 6 Monate und nicht jünger 28 Tage plus Identitätsnachweis.

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