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Für mehr Gesundheit in der Pflege

03.06.2019

GLKN: Akademie ist astra plus Schule / Erster Markt der Möglichkeiten

Schülerin Alida Klaiber (li) erläutert Singens Bürgermeisterin Ute Seifried (re) und GLKN Akademieleiterin Dr. Bettina Schiffer (Mitte), Ideen und Handlungsempfehlungen, welche die Pflege-Azubis im Rahmen des astra plus Programms erarbeitet haben. Bild: Jagode
Schülerin Alida Klaiber (li) erläutert Singens Bürgermeisterin Ute Seifried (re) und GLKN Akademieleiterin Dr. Bettina Schiffer (Mitte), Ideen und Handlungsempfehlungen, welche die Pflege-Azubis im Rahmen des astra plus Programms erarbeitet haben. Bild: Jagode

(Radolfzell). Im Rahmen der Ausbildung haben zwischenzeitlich an der Akademie für Gesundheitsberufe des Gesundheitsverbunds Landkreis Konstanz (GLKN) zwei Kurse der Gesundheits- und Krankenpflege die Projektphase des Programms "astra-plus: Gesundheitskompetenz - Rauchfrei in der Pflege" durchlaufen.

Die Ergebnisse der Projektarbeiten dieses Ausbildungsprogramms wurden von den Auszubildenden am 28. Mai im Rahmen eines "Markt der Möglichkeiten" in den Seminarräumen des Krankenhauses Radolfzell präsentiert. Dabei machten die SchülerInnen beispielsweise ganz konkrete Vorschläge zur gesünderen Gestaltung ihrer Pausen oder schilderten ihre Erlebnisse und Ergebnisse der absolvierten Rauchstopp-Kurse.

Akademieleiterin Dr. Bettina Schiffer führte in den Nachmittag ein und erklärte, was es mit „astra plus: Gesundheitskompetenz – Rauchfrei in der Pflege““ auf sich hat. Die Akademie für Gesundheitsberufe des GLKN ist seit 2017 astra plus Schule und war bundesweit die zwölfte Schule, die sich an dem Programm des Bundesministeriums für Gesundheit beteiligt. Das Programm soll dazu beitragen, eine professionelle Gesundheitskompetenz in den Pflegeberufen aufzubauen. Das beinhaltet die Bereitschaft und Fähigkeit, die eigene Gesundheit zu fördern und zu erhalten und befähigt aber auch die angehenden Pflegekräfte das gesundheitliche Wissen im beruflichen Handeln umzusetzen. Letzeres beinhaltet beispielsweise die Kurzintervention zum Rauchstopp bei rauchenden Patienten. Da vor allem in den Pflegeberufen eine hohe Raucherquote zu verzeichnen ist, werden die Auszubildenden auch motiviert, mit dem Rauchen aufzuhören oder ihren Tabakkonsum zu reduzieren.

Im GLKN sind mittlerweile vier Lehrkräfte der Akademie als astra plus Trainer ausgebildet, die seit 2018 die Kursinhalte von astra plus im Rahmen des theoretischen Unterrichts vermitteln. Für die Rauchstoppkurse konnte Meike Gmeinwieser von der Fachstelle Sucht Singen des Baden-Württembergischen Landesverbands für Prävention und Rehabilitation gewonnen werden.

Wie der „Markt der Möglichkeiten“ zeigte, haben die Schüler in Workshops viele Ideen entwickelt zur Verbesserung ihrer Arbeitsumgebung und von Arbeitsabläufen, die der Gesundheit der Mitarbeiter in der Pflege zuträglich sind. Die bisherigen Projektergebnisse stellten die Schüler anhand von Postern vor.

Schiffer machte deutlich, dass der Aufbau gesundheitsförderlicher und erhaltender Strukturen gerade in der Pflege ein sehr wichtiges Thema ist und zur Attraktivität als Arbeitgeber beitragen kann. Sie bat die anwesende Pflegedirektion und Stationsleitungen, aber auch die Geschäftsführung, vertreten durch GF Peter Fischer, und die anwesenden Vertreter der Personalabteilung um Unterstützung, denn oftmals genüge es schon, kleine Dinge zu verändern.

Ein dickes Lob für das Projekt und für die Umsetzung kam von Prof. Markus Dettenkofer, Chefarzt des Instituts für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention, der Mitglied im Implementierungsteam des astra plus Programms im GLKN ist. Ein großes Lob kam auch von Christa Rustler, Geschäftsführerin des Deutschen Netzes Rauchfreier Krankenhäuser & Gesundheitseinrichtungen, die eigens aus Berlin angereist war, um der Präsentation beizuwohnen. Sie zeigte sich begeistert, von den Ergebnissen und lobte die Akademie für ihr überdurchschnittliches Engagement und das bislang Erreichte. Darauf könne man wirklich stolz sein. Astra plus sei mehr als Unterricht, so Rustler, die Bereitschaft und Motivation, etwas zu verändern, nehme durch das Programm nachweislich zu. Das betreffe vor allem die Themen Stress und gesunde Pausen.

Das zeigten die Auszubildenden anhand ihrer Poster. Sie hatten sich in Projekten beispielsweise mit „Gesunde Arbeitszeiten für gesunde Mitarbeiter“ oder mit einer geregelten Pausengestaltung beschäftigt.


Hintergrund:

Das Programm astra plus entstand aus bundesweiten Modellprojekten von 2013-2016 im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit. An der Entwicklung beteiligt waren das Institut für Therapieforschung IFT München, die Hochschulen Esslingen und Hannover, die Universität Würzburg und das Deutsche Netz Rauchfreier Krankenhäuser & Gesundheitseinrichtungen (DNRfK e. V.). Als Programmträger unterstützt das DNRfK Büro die Implementierung von astra plus an Schulen im Gesundheitswesen mit Förderung der DAK-Gesundheit.

Ausführliche Hintergrundinformationen zu den Modellprojekten erhalten Sie unter www.astra-plus.de (siehe Link oben) und www.pa-tres.de.

Mit astra plus werden Schulen und Praxiseinrichtungen unterstützt, Angebote zur Gesundheitsförderung mit Schwerpunkt Stressprävention, Ernährung, Bewegung und Förderung der Rauchfreiheit in die Ausbildung zu integrieren und Schritt für Schritt die Rahmenbedingungen in Schule und Praxis positiv zu verändern.

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