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Klinikum Singen: Einweihung des Onko+ Raums

21.12.2016

Lions Club Singen Hegau macht Raum für neue Angebote für Menschen mit und nach Krebs möglich

HBK Si Einweihung Onkoplus Raum

(Singen). Für die Onkologie in Singen ging diese Woche ein lang gehegter Traum im Erfüllung: Der Begegnungsraum für Krebspatienten und für besondere Angebote für Menschen mit und nach Krebs konnte seiner Bestimmung übergeben werden. Die Realisierung des sogenannten "Onko plus" Raums ist der Initiative des Lions Clubs Singen Hegau zu verdanken. Der Service-Club hatte im April 2014 ein Benefizkonzert mit dem Bundeswehr Musikkorps anlässlich des 25jährigen Clubjubiläums in der Singener Stadthalle veranstaltet. Der Erlös aus dem Konzert, nämlich 10.000 Euro, stellten die Lions für diesen besonderen Raum zur Verfügung.

Als schwierig stellte sich in der Folge die Suche nach einem geeigneten Raum heraus. Wie Architekt und amtierender Lions-Präsident Jörg Wuhrer bei der Raumeinweihung am 20. Dezember mitteilte, habe man letztlich von der Klinikleitung einen der "schönsten Räume der Klinik" zur Umgestaltung und Umnutzung bekommen, nämlich den ehemaligen Aufenthaltsraum am Ende des Flures der S22 im Haupthaus. Ein Raum mit viel Licht und einer Fensterfront, die einen weiten Blick in den Park und auf die Stadt Singen ermöglicht. Anfang dieses Jahres wurde der regional bekannte Künstler Harald F. Müller einbezogen, der eine Farbkonzeption für den Raum entwickelte.

Angesichts der "anformulierten Raumkonzeption und den verschiedenen Nutzungsvorstellungen", so Wuhrer, sei ihm schnell klar gewesen, dass die 10.000 Euro zur Realisierung des Onko+ Raums nicht ausreichen. Weil er und die Lions sich für das Projekt verantwortlich fühlten, nutzte Wuhrer seine vielfältigen Kontakte zu Innenausstattern und Handwerksfirmen des Innenausbaus und realisierte gemeinsam mit Gordon Kunze von der Abteilung Bau des Gesundheitsverbunds einen attraktiven, modern gestalteten und individuell je nach Nutzungsanforderungen verwendbaren "Mehrzweckraum" mit Wohlfühlambiente. Der neue Raum mit seiner ansprechenden Farbgebung und modernen Innenausstattung kostete die Lions rund 30.000 Euro - das meiste davon waren Sachspenden der beteiligten Handwerker und Innenausstatter. Neben der Farbgestaltung fallen im Raum besonders die Akustikdecke, besondere Lichtelemente und das moderne Mobiliar auf.

Beeindruckend war die kurze Realisierungsphase: Am 10. November 2016 kam die Freigabe zur Umsetzung des Projekts, Baubeginn war am 23. November, am 20. Dezember konnte der neue Raum mit Vertretern der Klinik, vielen Lionsbrüdern, Vertretern der beteiligten Firmen, der Presse und Oberbürgermeister Bernd Häusler eingeweiht werden.
"Das ist der schönste Raum im ganzen Klinikum" zeigte sich Prof. Jan Harder, Chefarzt der II. Medizinischen Klinik und Leiter des Krebszentrums, beeindruckt. Der offene weite Blick in Richtung Stadt sei auch als ein Symbol für die Öffnung des Klinikums für die Menschen mit und nach Krebs zu verstehen. Für diese Menschen wolle man ein vielfältiges Angebot machen, auch Selbsthilfegruppen sollen im neuen Onko+ Raum eine Heimat finden. Für Harder ist der neue Raum ein tolles Beispiel für bürgerschaftliches Engagement. Silke Asal, Koordinatorin des Krebszentrums, obliegt es, den neuen Raum mit Leben zu füllen. Viele Angebote haben man bislang nicht machen können, weil es schlicht an einem Raum fehlte. Das wird sich ab dem neuen Jahr ändern, freute sich Asal. Sie dankte ebenso wie Harder den Lions und allen am Umbau und an der Sanierung Beteiligten sehr herzlich.

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