Ansturm der Kuscheltiere

12. Jul 2017

HBK Singen: Teddy-Krankenhaus vom 11. bis 13. Juli im Zelt vor der Kinderklinik/ 300 Kindergartenkinder an drei Tagen

HBK Singen Teddy-Krankenhaus

(Singen).  Bereits zum 4. Mal fand vor der Singener Kinderklinik im eigens dafür aufgestellten Zelt das Teddy-Krankenhaus statt. Chefarzt Prof. Andreas Trotter konnte heute Vormittag nicht nur die Kindergartenkinder der Kita Wirbelwird aus Worblingen begrüßen, sondern auch eine große Anzahl an Mitwirkenden und Sponsoren.

Er betonte, dass das Teddy-Krankenhaus einer der schönsten Termine sei, die es im Singener Klinikum gibt. Alle drei Jahre besuchen im Rahmen dieser Aktion der Kinderklinik an drei Tagen hintereinander Kindergartenkinder der Region das Singener Klinikum, um im Rahmen des „Teddy-Krankenhauses“ auf spielerische Art und Weise den Krankenhausbetrieb kennen zu lernen. Sie kommen mit ihren Kuscheltieren, um diese im Teddy-Krankenhaus fachmännisch untersuchen und behandeln zu lassen. Das reicht vom Röntgen über kleinere Operationen bis zur pysiotherapeutischen Behandlung und zur Medikamentengabe in der kleinen Krankenhausapotheke. In der kindgerechten Krankenhaus-Freiluft-Cafeteria konnten sich die Kinder mit ihren Liebllingen anschließend stärken.

Die Kinderklinik Singen erlebte gestern, heute und morgen einen wahren Ansturm an kranken Kuscheltieren, das reichte vom Teddy mit dem Loch im Kopf über den Hasen mit dem gebrochenen Hinterbein bis zum kleinen Leoparden, der sich den Magen verrenkt hatte und zur Fledermaus, die nach einem schweren Sturz alle Zähne verloren und einen gebrochenen Kiefer hatte.

Das alles klinge zwar sehr lustig, betonte Trotter, aber für die Kinder, die mit ihren Lieblingen kommen, ist das eine ernste Sache. Sie leiden mit ihren Kuscheltieren mit. Im Teddy-Krankenhaus erleben sie das Geschehene aus der „Elternrolle“ heraus und erzählen den Teddy-Doktoren, was ihren Kleinen so fehlt. Sie begleiten ihr Kuscheltier durch verschiedene Stationen im Krankenhaus und lernen diese dabei kennen. Durch diesen Perspektivenwechsel erleben sie angstfrei den Krankenhausbetrieb – und darum geht es beim Teddy-Krankenhaus: Die Kinder sollen ihre Angst vor dem Krankenhaus verlieren.

Über 300 Kindergartenkinder aus 20 Kindergärten aus dem Einzugsbereich der Kinderklinik mit dem Schwerpunkt Singen und Hegau, aber auch aus Immendingen und Meßkirch, besuchen das Singener Klinikum gruppenweise an den drei Tagen zwischen 9 und 16 Uhr. Sie werden vor Ort betreut von den PJlern, den Ehrenamtlichen der Kinderklinik, Lehrerinnen der Klinikschule, Klinikclownin Tillie, Kunsttherapeutin Isa Weber und Familientherapeutin Anita Wicht. Außerdem steht ein Team des DRK mit Rettungswagen bereit, der besichtigt werden kann. Verantwortlich für die Organisation und Durchführung der Veranstaltung ist auch in diesem jahr wieder die Erzieherin der Kinderklinik Conny Frei. Sie organisiert das „Teddy-Krankenhaus“ schon seit zwölf Jahren. Trotter dankte ihr und allen Beteiligten ganz herzlich.

Ein großes Dankeschön für die treue Unterstützung gab es auch an alle Sponsoren, das sind der Krankenhausförderverein Singen, das DRK,  die Sparkasse Singen-Radolfzell, das Unternehmen Babyblume (vormals Babyland), die Thüga, C&C Netzhammer und die Randegger Ottilienquelle.

Bilder vom Teddy-Krankenhaus finden Sie in unserer Bildergalerie zum Thema. Zu sehen sind die Kinder der Kita Wirbelwind in Worblingen. Text und Bilder: A.Jagode

Aktuelle Besucherregelung

Besucherselbstauskunft Covid -19 und Verpflichtungserklärung

(Bitte vor Besuch ausfüllen und mitbringen)


Liebe BesucherInnen, liebe Angehörige,

Angesichts der sich zuspitzenden Infektionslage im Land werden in den Akutkliniken des Gesundheitsverbunds Landkreis Konstanz (GLKN) seit Montag, 6. Dezember 2021, Besuche weiter eingeschränkt. Diese sind nur noch nach vorheriger telefonischer Absprache mit dem behandelnden Arzt/der behandelnden Ärztin möglich. Der Zutritt wird nur geimpften und genesenen Besuchern gewährt. Darüber hinaus müssen Besucher gemäß der Corona-Verordnung des Landes entweder einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, oder mindestens einen negativen PoC-Antigen-Test, dessen Ergebnis nicht älter als 24 Stunden sein darf, vorweisen ( = 2G+ Regel). Das gilt auch für die Boosterimpfung.

Die große Zahl an Fälschungen des gelben Impfbuches hat dazu geführt, dass das Land Baden-Württemberg zum Nachweis für eine Corona-Impfung zum 1. Dezember neue Regelungen eingeführt hat. In Bereichen, in denen die 2G/2G+ Regel gilt, ist der Zutritt nur noch mit auslesbaren QR-Codes möglich. Der Code kann in der Corona-Warn-App oder CovPass-App gespeichert werden. Für Besucher und Patienten, die kein Smartphone besitzen, kann der QR-Code ausdruckt mitgeführt werden. Außerdem gibt es für Menschen ohne Smartphone die Möglichkeit, sich in Apotheken eine sogenannte Immunkarte zu besorgen. Dies ist ein Impfpass mit EU-weiter Gültigkeit.

Das Tragen einer FFP-2 Maske ist im gesamten Klinikum, auch im Krankenzimmer, vorgeschrieben. Bitte desinfizieren Sie beim Betreten der Klinik auch Ihre Hände. Die Einhaltung der Abstandsregel gilt auch im Krankenhaus.

Das Betreten der Kliniken ist ausschließlich über die zentralen Haupteingänge gestattet. Die Nichteinhaltung dieser Vorschrift bedeutet eine Ordnungswidrigkeit und kann als solche geahndet werden.

Wir bitten unsere Besucherinnen und Besucher um Verständnis und um Einhaltung der Besucherregelung.

Vielen Dank!

Stand 02.12.2021

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