Informationen für Studierende und Ärzte/Ärztinnen

Über unsere Kliniken

In der Klinik für Urologie und Kinderurologie arbeitet unser ärztliches Team an den Standorten Singen und Konstanz des Gesundheitsverbundes. In Singen werden alle stationären Behandlungen durchgeführt und wir verfügen hier über eine Ausstattung mit modernster Technologie. In Konstanz finden gut planbare Operationen in einem ambulanten OP-Zentrum statt. Die Bettenstationen werden konsiliarisch mitbetreut und es werden darüber hinaus Spezialsprechstunden für Zweitmeinungen abgehalten.
Die Urologie behandelt im Klinikum Singen jährlich rund 2600 Patienten stationär. Urologisch behandelte Kinder werden in enger Kooperation in der Kinderklinik betreut.

Unsere Abteilung hat einen modern ausgebauten endourologischen OP-Bereich mit einer hochwertigen neuen Röntgeneinheit, OP-Säle im Zentral-OP sowie eine eigenständige urologische Ambulanz. Das breite Behandlungsspektrum beinhaltet die konservative und operative Urologie. Hierfür steht der Abteilung ein Da Vinci – Operationssystem, ein Holmium-Laser für die Prostata- und Steinchirurgie, ein Greenlight-Laser sowie ein Sonographie-System für die MR-Fusionsbiopsie zur Verfügung. Patienten/innen mit fortgeschrittenen urologischen Tumoren werden zusammen mit der Onkologischen Abteilung interdisziplinär in einem Tagestherapiezentrum versorgt und erhalten dort ihre Chemotherapie.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Versorgung von Kindern mit urologischen Fehlbildungen und nicht angeborenen Erkrankungen des Harntraktes in enger Zusammenarbeit mit unserer Klinik für Kinder und Jugendliche.

Zusätzlich verfügt der Gesundheitsverbund in seinem MVZ in Konstanz über zwei urologische Kassenarztsitze. Dies ermöglicht interessierten Ärzten*innen in der Weiterbildung einen Teil Ihrer Zeit in einer Urologischen Praxis zu absolvieren.

Wir sind als DKG-zertifiziertes Prostatakarzinom-Zentrum zentraler Bestandteil des DKG-zertifizierten Onkologischen Zentrums und erfüllen mit rund 200 radikalen Prostatektomien, 50 Zystektomien und 100 Nierenkarzinom-Eingriffen die Voraussetzungen für die Zertifizierung zum Uroonkologischen Zentrum.
Unsere Einrichtung ist akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Freiburg i. Breisgau. Für Studierende im Praktischen Jahr wird Urologie als Wahlfach angeboten.

Ausbildung für Medizinstudenten

Studierende im Praktischen Jahr und Famuli sind bei uns jederzeit herzlich willkommen. Unser Ärzte-Team setzt auf flache Hierarchien sowie einen freundlichen Umgang untereinander und mit anderen Berufsgruppen.

Ziel unserer Abteilung ist es, mit Abschluss des PJ Tertials in der Urologie durch strukturiertes Lehren und Lernen einen Ausbildungsstand zu erreichen, der dem eines Assistenzarztes*ärztin im 1. Weiterbildungsjahr entspricht. Der spätere Berufseinstieg als Arzt*Ärztin soll so auf einem hohen Niveau ermöglicht und erleichtert werden.

Als Studierender nehmen Sie aktiv an allen Bereichen der Abteilung teil. Dazu gehören nicht nur die Behandlung der stationären, sondern auch die Betreuung der Notfallpatienten und der Elektiv-Ambulanz. Ebenfalls ist es möglich bei den Spezialsprechstunden, wie z.B. der Kindersprechstunde und vielem mehr beteiligt zu sein. Neben dem besonders wichtigen informellen Unterricht am Krankenbett ("bedside teaching") ist die Assistenz und gegebenenfalls auch die Mitwirkung (unter entsprechender Anleitung) an differenzierten urologischen Untersuchungen und Operationen, einschließlich der Da Vinci-Chirurgie, möglich. Als Studierender werden Sie in die täglichen Indikationsbesprechungen, Röntgendemonstrationen, Tumorkonferenzen und anderes aktiv eingebunden. Außerdem können Sie den Chefarzt auf seinen regelmäßigen klinischen Visiten begleiten.

Regelmäßig finden urologische Lehrvisiten und Seminare statt. Zusätzlich werden mehrmals wöchentlich spannende Seminare anderer Fachrichtungen angeboten. Zur Dokumentation und Selbstkontrolle wurde in Ergänzung zum Logbuch der Universität ein eigenes abteilungsinternes Logbuch erstellt. Es dient als Nachschlagewerk für wichtige interne Abläufe und hält Lernziele und erbrachte Leistungen fest. Damit Sie optimal auf das mündliche Staatsexamen oder die Prüfung vorbereitet sind, werden immer wieder kleine Themenkomplexe besprochen.

Durch ärztlich Mitarbeitende der Klinik wird eine zweiwöchentliche interne Weiterbildung zu aktuellen urologischen Themen angeboten. Wöchentlich findet eine interdisziplinäre Tumorkonferenz im Rahmen unseres Prostatakarzinomzentrums statt. Daneben gibt es das urologische Kolloquium, eine vierteljährliche Fortbildungsveranstaltung mit Urologen aus der Region, die Fallbesprechungen und Gastvorträge umfasst.

Bei Interesse für einen PJ-Platz in der urologischen Klinik melden Sie sich gerne direkt im Sekretariat der PJ-Beauftragten des Klinikums Frau Kehrer-Koch per E-Mail. Wenn Sie kein Studierender aus Deutschland sind, melden Sie sich bitte direkt in unserem urologischen Sekretariat bei Frau Andlauer per E-Mail oder telefonisch unter der 07731/89-2900.

Weiterbildung zum Facharzt für Urologie

Der Chefarzt verfügt über die volle Weiterbildungsermächtigung im Fach Urologie sowie für die Zusatzweiterbildungsermächtigung Medikamentöse Tumortherapie.

Die Weiterbildungszeit beginnt für Sie mit einer strukturierten Einarbeitungszeit und einem schriftlichen Konzept. Ihnen wird ein Tutor zugeteilt mit dem alle Stationen automatisch durchlaufen werden und der die organisatorischen Abläufe aufzeigt. In dieser Zeit der Weiterbildung ist sie/er Ihr Ansprechpartner. Gemeinsam werden jedem Assistenzarzt*ärztin die Inhalte zur Visite, der Stationsarbeit und Operationen, als auch die Bearbeitung von Konsilen vermittelt. Wichtige Aspekte des Aufklärungsgespräch und der körperlichen Untersuchung sind im Voraus Thema um die prästationäre Sprechstunde zu betreuen.
Um optimal auf den Nachtdienst vorbereitet zu sein, werden in enger Zusammenarbeit Patienten der Notfallversorgung behandelt und mit Ihrem Tutor besprochen. In der Anfangszeit nehmen hierfür neue Kollegen*innen bei wesentlichen Operationen teil. Nach der Einarbeitungsphase erfolgen die ersten Nachtdienste mit Betreuung der Notaufnahme und der urologischen Normalstation als Bereitschaftsdienst mit einem Oberarzt im Hintergrund.

Es finden halbjährlich unter Verwendung des Logbuches der Ärztekammer und unseres internen Ausbildungsplans Weiterbildungsgespräche mit dem Weiterbildungsbefugten statt.
Aufgrund unserer strukturierten Facharztweiterbildung wird es Ihnen möglich sein, kontinuierlich Wissen und neue Fertigkeiten anzueignen. Für jedes Weiterbildungsjahr sind Kernkompetenzen und Ziele definiert, die regelmäßig abgeglichen werden. Bei uns ist eine breite Weiterbildung einschließlich der Kinderurologie und Neurourologie möglich.

Das interne Fortbildungsangebot der Klinik ist von der Landesärztekammer zertifiziert und beinhaltet vielfältige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, auch bei anderen Fachabteilungen. Außerdem wird der Besuch von Fortbildungsveranstaltungen innerhalb und außerhalb unserer Klinik unterstützt.
Besonders hervorzuheben sind unter anderem die hohe Beteiligung an Operationen, sei es als Assistenz oder unter Supervision. Unserer Klinik ist es wichtig, neben der wichtigen Stationsarbeit eine sehr gute Ausbildung im OP zu gewährleisten. Abgesehen von geregelten Arbeitszeiten schätzen wir die enge und respektvolle Zusammenarbeit unter unseren Kollegen*innen und dem Pflegepersonal.
Zusätzlich verfügt der Gesundheitsverbund in seinem MVZ in Konstanz über zwei urologische Kassenarztsitze. Dies ermöglicht interessierten Ärzten*innen in der Weiterbildung einen Teil Ihrer Zeit dort oder in einer Urologischen Praxis zu absolvieren.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen unser Chefarzt Prof. Dr. Axel Häcker unter der Tel. 07731 89-2900 gerne zur Verfügung.

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Besucherregelung verschärft: Zutritt nur mit FFP2-Maske und negativem Antigentest

Liebe BesucherInnen, liebe Angehörige,

im Zuge einer weiteren neuen Corona-Verordnung des Landes vom 1. Februar 2021 gelten nochmalig verschärfte Vorgaben für BesucherInnen zum Schutz der PatientInnen und der MitarbeiterInnen.

Besuche sind im GLKN weiterhin in Ausnahmen nach vorheriger telefonischer Absprache mit dem behandelnden Arzt möglich.

Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein unwiderlegter Verdacht auf eine Erkrankung besteht, sind zum Schutz der Patienten und des Personals von einem Besuch ausgeschlossen.

Wenn Sie einen ambulanten Untersuchungs- oder Behandlungstermin oder in einer Sprechstunde haben, teilen Sie dies an der Eingangskontrolle mit.

Das Tragen einer FFP2–Maske, auch im Krankenzimmer, ist vorgeschrieben. Bitte bringen Sie eine geeignete FFP2  Maske selber mit (ohne Ausatemventil). In Einzelfällen können diese Masken bei der Eingangskontrolle gegen eine Gebühr erworben werden. Das gilt auch für ambulante Patienten sowie Patienten der Zentralen Notaufnahmen.

Darüber hinaus schreibt das Land jetzt vor, dass Besucher stationärer Patienten einen negativen Antigentest vorweisen müssen. Das Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein. Fragen Sie bitte den behandelnden Arzt bei der Einholung der Besuchserlaubnis wie das Prozedere am jeweiligen Klinikstandort ist.

Bitte desinfizieren Sie beim Betreten der Klinik Ihre Hände. Die Einhaltung der Abstandsregel gilt auch im Krankenhaus.

Das Betreten der Kliniken ist nur über die zentralen Haupteingänge gestattet.

Wir bitten unsere Besucherinnen und Besucher um Verständnis und um strikte Einhaltung der Besucherregelung. Vielen Dank.

Ihre Krankenhausleitung

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