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HBK Singen: „Der große Wurf ist gelungen“

12.03.2019

Wiedereinweihung der Singener Klinikkapelle mit Festgottesdienst und Tag der offenen Tür am 23./24. März 2019

Sie freuen sich über den gelungenen  Abschluss der Umbau- und Sanierungsarbeiten (von links nach rechts): Dekan Matthias Zimmermann (Leitung Kapellenbeirat), Architekt Jörg Wuhrer, Klinikseelsorgerin Waltraud Reichle, Klinikseelsorger Christoph Labuhn und GLKN Architekt Gordon Kunze. Bild: aj
Sie freuen sich über den gelungenen Abschluss der Umbau- und Sanierungsarbeiten (von links nach rechts): Dekan Matthias Zimmermann (Leitung Kapellenbeirat), Architekt Jörg Wuhrer, Klinikseelsorgerin Waltraud Reichle, Klinikseelsorger Christoph Labuhn und GLKN Architekt Gordon Kunze. Bild: aj

(Singen). „Der große Wurf ist gelungen“ freuen sich die beiden Klinikseelsorger Waltraud Reichle (katholisch) und Christoph Labuhn (evangelisch) angesichts der Fertigstellung der umgestalteten und sanierten Kapelle des Klinikums Singen. Entstanden ist ein sakraler Raum und spiritueller Ort, der den unterschiedlichsten Bedürfnissen seiner Nutzer gerecht wird – den Menschen , die hier arbeiten und wirken, also den haupt- und ehrenamtlichen Seelsorgern, aber auch den Menschen, die hier Trost suchen, Kraft schöpfen wollen, zum Gebet kommen oder zur stillen Einkehr. Oder jenen, die einfach nur Danke sagen wollen. Dies gilt für die Patienten, deren Angehörige oder Mitarbeiter des Klinikums gleichermaßen. Sie alle heißt die „neue“ Kapelle in einladender Weise willkommen.

Der Besucher wird dank einer transparenten Erschließung aus dem Vorraum geradezu in den neuen Kapellenraum hinein gesogen. Er wird hingeführt zu dem lichten Raum, der dank seiner neuen Gestaltung die bunten Fenster von August Babberger erst so richtig zum Strahlen bringt. Die Klarheit, Ruhe und Konzentration auf das Wesentliche im Inneren des Raumes geben der farbigen Leichtigkeit der Fenster erst die Möglichkeit zur prachtvollen Entfaltung. Ihrer Farbkraft und der Wirkung ihres Farbenspiels je nach Sonneneinstrahlung auf Boden und Decke kann sich kaum ein Besucher entziehen. Die Betonung der denkmalgeschützten Fenster und Madonna, die nun an ihrem neuen Ort mehr Aufmerksamkeit erfährt, waren ein Anliegen bei der neuen Gestaltung. Altes bewahren, fortschreiben und neu interpretieren, lautete die Devise.

Die Pläne stammen von Alois Landmann (Medringen), der auch die liturgische Einrichtung entwarf. Seine Planung hat der Singener Architekt Jörg Wuhrer weiter geführt. Wuhrer hatte als Beitrag seines Lions-Clubs Singen-Hegau ehrenamtlich die Federführung des Bauprojektes übernommen. Weil jeder, der am Bau beteiligt war, einen Spendenbeitrag freiwillig geleistet hat – sei es in Form von Sachspenden oder in Form von Arbeitsleistung – konnte der Kostenrahmen nicht nur weitest gehend eingehalten werden, sondern der Vorraum in die Umgestaltungs- und Sanierungsarbeiten einbezogen werden. Das hat dem Vorraum seine Bedeutung als öffentlicher Raum zurück gegeben.

Die neue Klinikkapelle ist auch im digitalen Zeitalter angekommen: mit einer neuen Übertragungsanlage für die Gottesdienste, mit einer Lichttechnik, die der Nutzung angepasst werden kann, mit einer gekoppelten und digital steuerbaren Heiz- und Lüftungsanlage, mit einer verbesserten Akustik und mit einer induktiven Höranlage für Menschen mit Hörgeräten. Damit die Barrierefreiheit auch akustisch gegeben ist.

Die neue Technik ist im Gesamtbudget von rund 350.000 Euro enthalten. Dank der Unterstützung der Kirchen und der Betriebsgesellschaft Hegau-Bodensee-Klinikum und vor allem dank bislang rund 180.000 Euro Spenden aus der Bevölkerung, von Kirchengemeinden, Kommunen, Institutionen, Organisationen verschiedenster Art, Stiftungen und vielen Einzelpersonen und von Seiten der am Bau Beteiligten fehlen nur noch rund 90.000 Euro zur vollständigen Finanzierung. Die neue Klinikkapelle ist im besten Sinne des Wortes zu einem Gemeinschaftsprojekt geworden, die Realisierung war nur dank einer breiten Unterstützung möglich, was das Projekt auch zu etwas Besonderem macht. Die Spendenbereitschaft hat den Mut belohnt, das Projekt trotz hoher Kosten in seiner jetzigen Ausführung anzugehen.

Die Wiedereinweihung der neu gestalteten und sanierten Krankenhauskapelle nach einer intensiven Bauzeit von rund sechs Monaten wird mit einem Festgottesdienst am Samstag, 23. März, gefeiert. Den Gottesdienst zelebrieren der emeritierte katholische Weihbischof Dr. Wehrle und der amtierende evangelische Bischof der Landeskirche Baden, Prof. Dr. Cornelius Bundschuh in ökumenischer Eintracht. Das Dasein der beiden Bischöfe ist auch als Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung für die vorbildliche ökumenische Klinikseelsorgearbeit im Klinikum Singen zu verstehen.

Als Dank für das große Engagement von Seiten der Bevölkerung, aber auch als Dankeschön für die Klinikbeschäftigten, vor allem die direkten „Anlieger“, die währen der Bauphase Lärm, Staub und Dreck aushalten und manchmal andere Wege nehmen mussten, gibt es am Sonntag, 24. März ab 14.30 Uhr einen Tag der offenen Tür, der zum Erleben und Erfahren und Kennenlernen der „neuen“ Kapelle einlädt.

Er beginnt um 14.30 Uhr mit dem Vortrag „Im Licht der Farbe“ über die Fenster von August Babberger. Den Vortrag hält Dr. Andreas Gabelmann. Um 15.15 Uhr gibt Architekt Jörg Wuhrer Einblicke in die Architekturgeschichte des 90 Jahre alten Klinikums (Treff Vorraum Kapelle), das Team Inklusives Krankenhaus gibt zeitgleich Einblicke in seine Arbeit zum Wohle von Menschen mit Behinderung (Treff: Urologie, Pflegstützpunkt Station 32, in Nachbarschaft zur Kapelle). Um 16.00 Uhr wird die neue Konzertreihe „KlangRaum Kapelle“ mit dem Klinikchor Sisingas unter der Leitung von Birgit Mehlich eröffnet. Der Eintritt ist frei.

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