Auf die Köpfe, fertig, los: Im Konstanzer OP geht es bunt zu

23. Apr 2019

Bemerkenswerte Initiative am Konstanzer Kllinikum sorgt für fröhliche Mienen

Klinikum Konstanz Bunte OP Hauben

(Konstanz). Im Konstanzer OP geht es bunt zu. Seit Herbst 2018 ist Schluss mit Einheitsgrün, stattdessen zieren OP-Mützen aller Farbe und Muster die Köpfe der dort Arbeitenden. Die Initiative dafür ging von Dr. Stephan Mildner aus, Leiter der Sektion Gefäßchirurgie am Klinikum Konstanz, die praktische Umsetzung hatte seine Frau in die Hand genommen, die OP-Schwester ist. Bis zur Verwirklichung war Geduld und Beharrlichkeit nötig, denn manche Hürde musste genommen werden.
Primär entstanden war die Idee nach dem Umzug in den neuen OP, berichtet Mildner. Auf die neuen Räumlichkeiten hatten sich alle gefreut. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass mit dem Umzug auch eine Neuorganisation der Abläufe notwendig war. Und das hat vor allem dem OP-Funktionspersonal der Anästhesie und der OP-Pflege viel abverlangt. Mit anderen Worten: Es war viel zu tun und die einstige Freude des OP-Funktionspersonals schwand zusehends.

Was also tun, um die Stimmung wieder zu heben? Da kam den Mildners die Idee, mit bunten OP-Mützen das Lächeln wieder zurück in die Gesichter der Mitarbeiter zu bringen. Gleichzeitig wollten die leitenden Ärzte der im ZOP tätigen Abteilungen ihren Dank für das Engagement bei der Neuorganisation des Zentral-OPs zum Ausdruck bringen. Die MitarbeiterInnen der OP- und Anästhesie-Pflege zeigten sich von der Idee begeistert!

Jetzt galt es nur noch, das Ganze „hygienekonform“ um zu setzen. Mit Unterstützung der Krankenhaushygiene konnten alle Klippen umschifft und letztendlich im Herbst 2018 die ersten OP-Mützen übergeben. Dabei sind rund 150 Hauben von den Chefärzten der Kliniken gespendet worden. Ebenso viele haben fleißige Mitarbeiter des OPs selbst geschneidert. Das Projekt trägt sich inzwischen selbst. Durch wöchentlich notwendiges Waschen der Mützen verlieren manche schon ihre Farbe, es kommen aber immer wieder neue Mützen aus den privaten Schneidereien nach.

Ein wichtiges Ziel des Projektes war es auch, die Kosten für das Klinikum nicht zu belasten. Das ist gelungen! Die Neuanschaffung ist dank privater Spenden (Stoffe, Näharbeiten) fortlaufend möglich. Die Aufbereitung in der Wäscherei kostet pro Mütze weniger als eine Einmal-OP-Mütze. Dem Institut für Krankenhaushygiene, genauer gesagt Lutz Groher, Hygienefachkraft am Klinikum Konstanz, ist es gelungen, die Caritas-Wäscherei in Konstanz ins Boot zu holen, um die hygienisch einwandfreie Aufbereitung der Mützen zu gewährleisten.

„Es ist uns gelungen, das Lächeln wieder in die Gesichter des OP-Personals zurückzubringen. Auch die Patienten sind beim Eintreffen im OP positiv angetan – das senkt die Angst vor dem was da auf sie zukommt“, freut sich Stephan Mildner.

Besucherregelung verschärft: Zutritt nur mit FFP2-Maske und negativem Antigentest

Liebe BesucherInnen, liebe Angehörige,

im Zuge einer weiteren neuen Corona-Verordnung des Landes vom 1. Februar 2021 gelten nochmalig verschärfte Vorgaben für BesucherInnen zum Schutz der PatientInnen und der MitarbeiterInnen.

Besuche sind im GLKN weiterhin in Ausnahmen nach vorheriger telefonischer Absprache mit dem behandelnden Arzt möglich.

Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein unwiderlegter Verdacht auf eine Erkrankung besteht, sind zum Schutz der Patienten und des Personals von einem Besuch ausgeschlossen.

Wenn Sie einen ambulanten Untersuchungs- oder Behandlungstermin oder in einer Sprechstunde haben, teilen Sie dies an der Eingangskontrolle mit.

Das Tragen einer FFP2–Maske, auch im Krankenzimmer, ist vorgeschrieben. Bitte bringen Sie eine geeignete FFP2  Maske selber mit (ohne Ausatemventil). In Einzelfällen können diese Masken bei der Eingangskontrolle gegen eine Gebühr erworben werden. Das gilt auch für ambulante Patienten sowie Patienten der Zentralen Notaufnahmen.

Darüber hinaus schreibt das Land jetzt vor, dass Besucher stationärer Patienten einen negativen Antigentest vorweisen müssen. Das Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein. Fragen Sie bitte den behandelnden Arzt bei der Einholung der Besuchserlaubnis wie das Prozedere am jeweiligen Klinikstandort ist.

Bitte desinfizieren Sie beim Betreten der Klinik Ihre Hände. Die Einhaltung der Abstandsregel gilt auch im Krankenhaus.

Das Betreten der Kliniken ist nur über die zentralen Haupteingänge gestattet.

Wir bitten unsere Besucherinnen und Besucher um Verständnis und um strikte Einhaltung der Besucherregelung. Vielen Dank.

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