Singener Krankenhaus schreibt Geschichte

17. Nov 2017

Start ins Jubiläumsjahr: Buchtaufe der neuen Krankenhauschronik mit Theater und Gesang

(Singen). Mit einer heiteren Buchtaufe startete das Klinikum Singen am 16. November in sein Jubiläumsjahr. „ 90 Jahre unter´m Hohentwiel“ wird in 2018 groß gefeiert – mit einem bunten Strauß an Veranstaltungen, wie Singens Oberbürgermeister Bernd Häusler bei der Auftaktveranstaltung im Bürgersaal des Singener Rathauses aufzeigte.

Die Vorstellung der Krankenhauschronik mit dem Titel „Highlights und Tatorte in Singen am Hohentwiel. 120 Jahre Stadt-, 1100 Jahre Hohentwiel- und 90 Jahre Krankenhausgeschichte“ war ein Abend, bei dem Geschichten erzählt wurden, Theater gespielt und kräftig gesungen wurde. Im Mittelpunkt stand der frühere Chefarzt der Pathologie, Prof. Burkhard Helpap, der bis 2003 rund 20 Jahre Ärztlicher Direktor des Singener Klinikums war und eng dessen Geschicke mitbestimmte. Seinen bewegten Lebenslauf zeichnete Häusler nach und machte deutlich: Auch wenn die Singener Bevölkerung wenig davon mitbekam, ihr Pathologe Helpap war während seiner aktiven Berufstätigkeit in seinem Metier eine Berühmtheit und sein Wissen weltweit gefragt. Jetzt im (Un)Ruhestand ist er noch immer täglich im Institut anzutreffen. Und wenn er nicht gerade Gewebe von Prostatakarzinomen begutachtet, dann widmet er sich mit großem Engagement der Dokumentation der Geschichte seines Krankenhauses – wie die neue Krankenhauschronik beweist.

Das Jubiläum war Anlass, die Chronik des Singener Klinikums, die Prof. Burkhard Helpap zum 80jährigen Bestehen verfasste, neu aufzulegen, zu überarbeiten, reicher zu bebildern und um die letzten zehn Jahre Krankenhaus- und Stadtgeschichte zu erweitern. Auf 237 Seiten zeichnet Helpap die Geschichte des Krankenhauses, aber auch die der Stadt Singen nach. Die dynamische Stadtentwicklung bedingte die Krankenhausentwicklung mit, das Klinikum wurde einst von Bürgern (Gemeinderat) für Bürger am heutigen Standort gegründet. Zahlreiche Anekdoten erinnern an frühere Chefärzte und an alte Geschichten, die in Singen die Runde machten. Somit ist die Chronik nicht nur ein Buch, das Geschichtsfakten auflistet, sondern auch an Menschen und Begebenheiten erinnert.

Die Krankenhausgeschichte wurde nicht nur durch Helpaps Erzählungen bei der Buchtaufe lebendig - verschmitzt vorgetragene Anekdoten, welche die Zuhörer mit einem Lachen quittierten - sondern auch durch den Theaterverein Pralka, der einige historische Begebenheiten gekonnt in Szene setzte. Diese hatte Susanne Breyer geschrieben, die auch Regie führte und schon einmal einen Vorgeschmack gaben auf das Theaterstück „90 Jahre Krankenhaus unter´m Hohentwiel“, das Breyer eigens für das Jubiläum schreibt und Pralka im Oktober 2018 an Orten im Klinikum spielen wird. „Theater um´s Krankenhaus – das hatten wir in der Vergangenheit immer wieder. Theater im Krankenhaus – das gab es so noch nie“ konstatierte denn auch OB Häusler. Sein Dank und der abschließende Dank von GLKN-Geschäftsführer Peter Fischer galt nicht nur allen Akteuren des Abends, allen voran Prof. Helpap, den Theaterleuten von Pralka und dem Krankenhauschor Sisingas, der der Veranstaltung einen schönen musikalischen Rahmen gab, sowie Andrea Jagode von der Unternehmenskommunikation, die für die Konzeption und Organisation des Abends verantwortlich war, sondern auch dem Krankenhausförderverein, der im 30. Jahr seines Bestehens, die Bewirtung des Abends übernommen hatte.

Mit Buchverkauf und Signierstunde ging nach rund anderthalb Stunden ein kurzweiliger Abend zu Ende und an die 100 Gästen hatten erlebt, dass Krankenhausgeschichte richtig unterhaltsam sein kann!

Hinweis: Highlights und Tatorte in Singen am Hohentwiel. 120 Jahre Stadt-, 1100 Jahre Hohentwiel- und 90 Jahre Krankenhausgeschichte“ von Prof. Burkhard Helpap, 2017, Hardecover, ISBN 978-3-7448-7875-3, Preis: 34 Euro

Bilder von der Buchtaufe finden Sie in unserer Rubrik Bildergalerie unter "Aktuelles". Bilder: A. Jagode

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unsere stationären Patienten freuen sich über Ihren Besuch. Das lässt die Corona-Verordnung des Landes auch zu. Um auf der sicheren Seite zu sein, halten wir im GLKN mit Blick auf die Urlaubszeit und der zu erwartenden Ausbreitung der hoch ansteckenden Delta-Variante des Corona-Virus an unserem bewährten und erprobten Hygienekonzept fest. Dies dient dem Schutz unserer Patienten und Mitarbeitenden.

Somit gilt in den Akutkliniken des Gesundheitsverbunds Landkreis Konstanz weiterhin die 1-1-1 Regelung, die besagt: Pro Patient ist ein Besucher pro Tag erlaubt. In Ausnahmefällen können auch mehrere Personen auf Einladung des behandelnden Arztes zu Besuch kommen. Die genauen Besuchszeiten erfragen Sie bitte vor Ort.

Vom Besuch ausgeschlossen sind Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein unwiderlegter Verdacht auf eine Erkrankung besteht.

Das Tragen einer FFP2–Maske, auch im Krankenzimmer, ist bei BesucherInnen weiterhin vorgeschrieben. Bitte bringen Sie eine geeignete FFP2-Maske selber mit (ohne Ausatemventil). In Einzelfällen können diese Masken bei der Eingangskontrolle gegen eine Gebühr erworben werden. Das gilt auch für ambulante Patienten sowie Patienten der Zentralen Notaufnahmen.

Besucher stationärer Patienten in unseren Kliniken haben auch weiterhin einen negativen Antigentest vorzuweisen - das gilt für den Innen- als auch für den Außenbereich. Das Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein. Von der Testpflicht ausgenommen sind vollständig geimpfte oder genesene Personen. Hierüber ist ein geeigneter Nachweis zu erbringen (*).

Wenn Sie einen ambulanten Untersuchungs- oder Behandlungstermin oder einen Termin in einer Sprechstunde haben, teilen Sie dies an der Eingangskontrolle bitte mit.

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Das Betreten der Kliniken ist nur über die zentralen Haupteingänge gestattet.

Wir bitten unsere Besucherinnen und Besucher um Verständnis und um Einhaltung der Besucherregelung.

Vielen Dank!
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Stand: 02. Juli 2021

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