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Notfall-Info

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Bei Meldung eines Notfalls sollten Sie die fünf W beachten:

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Notrufnummern

Feuerwehr: 112
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Krankentransporte: 19222 (ohne Vorwahl)

Zentrale Notaufnahme Singen
Tel: 07731 89-3110

Zentrale Notaufnahme Konstanz
Tel: 07531 801-1250

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Tel: 116 117 (Bundesweit einheiltiche Rufnummer der Leitstelle)

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Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst:
Tel: 116 117 (Bundesweit einheiltiche Rufnummer der Leitstelle)

Informationen zur bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117

Vergiftungsunfälle können Sie über den Giftnotruf 0761 19240 an die Uni-Klinik Freiburg melden.

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PRESSEERKLÄRUNG des Aufsichtsratsvorsitzenden des Gesundheitsverbunds Landkreis Konstanz zur Geburtshilfe Radolfzell

13.10.2016

Landrat nimmt Stellung zur Diskussion um die Geburtshilfe in Radolfzell

(Landkreis Konstanz). Zur Diskussion um die Geburtshilfe am Klinikum Radolfzell nimmt auch der Aufsichtsratsvorsitzende des Gesundheitsverbunds Landkreis Konstanz, Landrat Frank Hämmerle, Stellung. Er macht deutlich, dass der Verbund nicht plant, die Akutversorgung am Radolfzeller Krankenhaus zu reduzieren oder Leistungen abzubauen. Hämmerle tritt Befürchtungen dieser Art entschieden entgegen. Er verweist vielmehr darauf, dass am Radolfzeller Krankenhaus die zukunftsträchtige Geriatrie des Gesundheitsverbunds ihre Heimat gefunden hat. Mit der Verlagerung der Geriatrie aus Singen und Konstanz nach Radolfzell hat der Gesundheitsverbund ein klares Bekenntnis für den Standort Radolfzell abgelegt, so Hämmerle, und dort ein neues Leistungsspektrum aufgebaut.

Er verweist auf die Maßnahmen von Politik und Krankenkassen, die darauf abzielen, die Zahl der Krankenhäuser in Deutschland zu reduzieren, was in erster Linie die kleinen Häuser betrifft. Durch die Zugehörigkeit zum Verbund und den Aufbau eines geriatrischen Zentrums in Radolfzell ist der Fortbestand des Radolfzeller Hauses gesichert. Weitere angedachten Kooperationen im Landkreis sollen das Zentrum zudem stärken. Auch mit der Investition in die Kurzzeitchirurgie und dem ambulanten OP und deren systematischen Auf- und Ausbau konnte das Radolfzeller Krankenhaus weiter gestärkt werden. Veränderungen im Angebot eines Krankenhauses sind normal, so Hämmerle, und ergeben sich aus der Gesundheitspolitik, aber auch aus den Veränderungen in Diagnostik und Therapie und aus Veränderungen in der Gesellschaft. Darauf gelte es zu reagieren, um den Fortbestand der Häuser zu sichern, blickt Hämmerle auf das zukunftsgerichtete Medizinische Konzept des Gesundheitsverbunds, das stetig fortgeschrieben werden muss.

Dank der Standortsicherung auch durch die Geriatrie ist es möglich, für die Versorgung der Bürger aus Radolfzell und den umliegenden Gemeinden eine gute Grundversorgung im Radolfzeller Klinikum anzubieten. Hämmerle sieht keinen Grund, daran etwas zu ändern. Damit steht auch nicht die Notfallaufnahme zur Diskussion, wie Kritiker immer wieder behaupten. Diese meinen, der Verbund wolle die aktuelle Situation der Geburtshilfe ausnutzen und damit einen schleichenden Abbau von Leistungen am Radolfzeller Krankenhaus einleiten. Hämmerle weist darauf hin, dass das Problem der Geburtshilfe nicht der Klinikverbund, sondern die stark erhöhten Versicherungsprämien sind. Nur dank der Intervention des Verbunds sei eine sofortige Schließung zu vermeiden gewesen. Gerne würde man die Haftpflichtprämien für die Radolfzeller Belegärzte übernehmen. Das ist jedoch nach der Gesetzeslage strikt verboten wie ein vom Verbund in Auftrag gegebenes juristisches Gutachten gezeigt hat. Gemeinsam mit den Belegärzten und der Stadt Radolfzell wolle man nun an einem runden Tisch konstruktiv alle Möglichkeiten prüfen, um die anerkannt gute Geburtshilfe am Klinikum Radolfzell zu retten. Noch könne man nicht sagen, ob dies gelinge; die gute Absicht aber ist auf allen Seiten spürbar. Man wisse um das sensible Thema, so Hämmerle, der Verständnis für die Aufregung zeigt. Die Geburtshilfe am Radolfzeller Krankenhaus leiste gute Arbeit, es ist für normale Geburten ohne Komplikationen bei Frauen innerhalb und außerhalb Radolfzells wegen seiner kleinen Größe sehr beliebt. Für den Gesundheitsverbund gibt es also keinen Grund, von sich aus daran etwas zu ändern.

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