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Nachruf: Trauer um Burkhard Helpap

20.08.2019

Klinikum Singen nimmt Abschied von einem bedeutenden Weggefährten

Prof. Burkhard Helpap im Jahr 2018 bei der Präsentation seiner neuen Krankenhauschronik. Bild: Jagode
Prof. Burkhard Helpap im Jahr 2018 bei der Präsentation seiner neuen Krankenhauschronik. Bild: Jagode

(Singen). Nach längerer Krankheit und doch überraschend ist am 10. August 2019 kurz nach seinem 84. Geburtstag der ehemalige Singener Chefarzt Prof. Dr. med. Burkhard Helpap verstorben. Sein Name ist eng mit dem Klinikum Singen, aber auch mit der Stadt Singen verbunden.

Geboren am 25. Juli 1935 in Pillau bei Königsberg, studierte er Medizin an den Universitäten Marburg, Wien und Kiel. Als Pathologe war er an den Universitäten Erlangen, Marburg, Köln und Bonn tätig, von wo er 1982 als Nachfolger von Prof. Heinz Rübsaamen nach Singen wechselte. Prof. Dr. med. Burkhard Helpap war von 1982 bis 2003 Leiter des Instituts für Pathologie und von 1985 bis 2003 Ärztlicher Direktor des Klinikums Singen. Er war als Medizinaldirektor im damals städtischen Krankenhaus Beamter der Stadt Singen, als Ärztlicher Direktor war er direkt dem jeweiligen Oberbürgermeister unterstellt und bestimmte somit die Geschicke des Krankenhauses lange Jahre mit. Nach seiner Pensionierung im Jahr 2003 war er bis zu diesem Sommer immer noch täglich im Pathologischen Institut anzutreffen, wo er konsiliarisch tätig war.

Helpap konnte auf ein erfolgreiches Medizinerleben zurück blicken, das ihn aufgrund seiner fachlichen Expertise rund um den Globus führte. Als Uro-Pathologe (Anm. Uro von Urologie) setzte er weltweit anerkannte Standards in der Klassifikation von Urologischen Tumoren. Er schuf für das Singener Institut ein Standbein in der Diagnostik für Prostatakarzinome, welche es nicht nur in Deutschland, sondern weltweit bekannt machte. Er war im In- und Ausland ein gefragter Fachmann, hatte einen ausgezeichneten Ruf als Wissenschaftler und als Mediziner und wirkte an über 30 Büchern und über 500 Publikationen mit und erhielt zahlreiche nationale und internationale wissenschaftliche Preise und Ehrungen.

Die Singener Bevölkerung bemerkte seinerzeit von all dem internationalen Ruhm ihres pathologischen Chefarztes wenig. Sie kannte Prof. Burkhard Helpap als rührigen Ärztlichen Direktors des Klinikums und als Buchautor, der Hundegeschichten mit autobiografischen Zügen schrieb und akribisch die Geschichte des Singener Krankenhauses dokumentierte und eine Chronik schuf, die er anlässlich des 90jährigen Klinikbestehens am heutigen Standort unter´m Hohentwiel in 2018 fortschrieb. Doch er war nicht nur ein engagierter Chronist der Geschichte des Singener Klinikums, sondern auch der Stadt Singen, in der er seine Heimat fand und mit der er sich bis zuletzt verbunden fühlte.

Neben seiner fachlichen Expertise bleiben vor allem seine hanseatische Erscheinung, seine aufrechte Haltung, sein geistreicher Humor und seine vielen verschmitzt erzählten Anekdoten in Erinnerung. Das Klinikum Singen verliert einen treuen und engagierten Weggefährten, einen verlässlichen Freund und eine geschätzte Persönlichkeit.

Wir sind dankbar für sein Engagement zum Wohle unseres Singener Klinikums und werden uns gerne an ihn erinnern. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

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