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Notfall-Info

Notfall-Info

Bei Meldung eines Notfalls sollten Sie die fünf W beachten:

Wo ist der Notfall passiert?
Was ist passiert?
Wie viele Verletzte?
Welche Verletzungen?
Warten auf Rückfragen

Notrufnummern

Feuerwehr: 112
Polizei: 110
Krankentransporte: 19222 (ohne Vorwahl)

Zentrale Notaufnahme Singen
Tel: 07731 89-2626

Notfallpraxis
Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst:
Tel: 116 117 (Bundesweit einheiltiche Rufnummer der Leitstelle)

Kinder-Notfallpraxis
Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst:
Tel: 0180 6077312 (Bundesweit einheiltiche Rufnummer der Leitstelle)

Informationen zur bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117

Vergiftungsunfälle können Sie über den Giftnotruf 0761 19240 an die Uni-Klinik Freiburg melden.

Abteilung
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Leitung

Schilddrüsenzentrum Bodensee am Klinikum Konstanz

Oberärztin

Dr. med.

Martina Pabst

Leiterin Schilddrüsenzentrum-Bodensee

Kontakt

Schilddrüsenzentrum Bodensee

Schilddrüsenzentrum Bodensee

Klinikum Konstanz
Luisenstraße 7
78464 Konstanz

Tel: 07531 801-1101
Fax: 07531 801-1109

Sekretariat:
Frau Türke
Etage D; Zimmer 75

E-Mail


Sprechstunde im Schilddrüsenzentrum Bodensee

Fr. 8:00 - 13:00 Uhr

Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie: Schilddrüsenzentrum Bodensee

Im Schilddrüsenzentrum arbeitet unsere Chirurgische Klinik interdisziplinär eng zusammen mit Kollegen aus Endokrinologie, Nuklearmedizin, Hals-Nasen-Ohren Heilkunde, Pathologie und Onkologie. Gemeinsam erarbeiten wir Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Patienten mit Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenerkrankungen.

Die Ärzte des Schilddrüsenzentrums Bodensee

Unser Behandlungsspektrum

Gutartige Schilddrüsenvergrößerung (Struma)

Stark vergrößerte Schilddrüsen können zu lokalen Problemen führen. Nicht selten treten Druck- und Engegefühl im Hals, Schluckbeschwerden oder eine behinderte Atmung auf. Neben einer operativen Entfernung können Volumen und/oder Knoten der Schilddrüse auch mittels Radiojodtherapie verkleinert werden.

Heißer Knoten

Heiße Knoten (autonome Adenome) mit entsprechenden Beschwerden (Herzrasen, Unruhe, Gewichtsverlust etc.) werden bevorzugt mit der Radiojodtherapie behandelt. Häufig werden hormon-supprimierende Medikamente eingesetzt.

Kalter Knoten

Szintigraphisch kalte Knoten bergen stets das Risiko einer bösartigen Veränderung. Deshalb ist hier die chirurgische Entfernung das therapeutische Mittel der Wahl. Schon während der Operation wird das Gewebe unter dem Mikroskop untersucht (Schnellschnitt), so dass im Fall einer bösartigen Veränderung eine unmittelbare onkologische Resektion angeschlossen werden kann. Wir vermeiden damit unnötige Folgeeingriffe mit erneuter Narkose.

Schilddrüsenkrebs

Durch die gute interdisziplinäre Vernetzung mit unseren Pathologen und Onkologen erreichen wir besonders schnell eine adäquate Therapie und Nachsorge bei allen Krebsformen der Schilddrüse (papillär, follikulär, anaplastisch, C-Zell- oder medulläres Schilddrüsenkarzinom). Ausgedehnte Lymphknotenentfernungen führen wir in Zusammenarbeit mit unseren Kollegen der MKG-Chirurgie durch.

Familiärer Schilddrüsenkrebs

Das sogenannte hereditäre C-Zell-Karzinom (medullär) ist eine seltene Tumorerkrankung, die gehäuft familiär auftritt und bereits Kinder betreffen kann. Die genetische Diagnostik ist in unserem Zentrum, speziell in der Praxis Dr. Delfs möglich. Insbesondere bei Kindern werden prophylaktische Operationen zur Verhinderung der Krebsentstehung durchgeführt.

Autoimmunerkrankungen (Hashimoto-Thyreoiditis, Morbus Basedow, Thyreoiditis de Quervain)

Autoimmunerkrankungen werden regelhaft medikamentös therapiert. Beim M. Basedow kommt auch die Radiojodtherapie zum Einsatz. In speziellen Fällen, z.B. bei Unwirksamkeit der medikamentösen Therapie, kann auch eine operative Entfernung der gesamten Schilddrüse notwendig sein.

Erkrankungen der Nebenschilddrüsen (primärer Hyperparathyreoidismus)

Der primäre Hyperparathyreoidismus, ausgelöst durch ein Nebenschilddrüsen-Adenom, kann durch vielfältige unspezifische Beschwerden wie Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Osteoporose und Interesselosigkeit auffällig werden. In der Spätphase findet sich der klassische Symptomenkomplex aus Magen- und Knochenschmerzen sowie der Bildung von Nierensteinen. Dabei ist im Blut das Parathormon erhöht und das Serumkalzium erniedrigt. Therapieoptionen bestehen in der Gabe von Medikamenten und der chirurgischen Entfernung.

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