Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie (AINS)

Obwohl man unter "Anästhesie" im Allgemeinen die Narkose versteht, erstreckt sich der Zuständigkeitsbereich über weit mehr Aufgaben. Heutzutage definiert sich die Anästhesie über die vier Säulen "Anästhesie", "Intensivmedizin", "Notfallmedizin" und "Schmerztherapie". Gemeinsam mit dem Zentrum für Schmerztherapie deckt unsere Klinik diese Aufgabenbereiche alle ab. Der Einsatz unserer klinischen und wissenschaftlichen Expertise zum Wohle unserer Patienten hat für uns einen besonders hohen Stellenwert.

Das Team der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin,  Notfallmedizin und Schmerztherapie (AINS)
Das Team der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin,
Notfallmedizin und Schmerztherapie (AINS)

AINS-Fortbildungen und Symposien unserer Klinik finden Sie hier:

Die Fortbildungen des Gesundheitsverbundes finden Sie hier, Veranstaltungen des Gesundheitsverbundes können Sie hier einsehen.

Kurzbeschreibung

Unsere Klinik ist verantwortlich für die Betreuung aller operativen Bereiche des Klinikums Konstanz. Es werden über 10000 Narkosen im Jahr durchgeführt.

Im klinischen Alltag stellt die Anästhesiologie die Schnittstelle der operativen Medizin dar. Die Aufgaben des modernen Anästhesisten gehen weit über die Durchführung der Narkose hinaus. Die Betreuung der Patienten beginnt in der Narkosesprechstunde. Durch das individuelle Gespräch mit der Patientin oder dem Patienten wird gemeinsam das sicherste und beste Narkoseverfahren ausgewählt.

Versorgt werden Patienten aller operativ tätigen Hauptabteilungen des Klinikums Konstanz: Viszeral-, Kinder- und Gefäßchirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie, Thoraxchirurgie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Urologie und Kinderurologie, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, sowie Patienten der belegärztlichen Abteilungen für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Augenheilkunde. Neben dem Zentral-OP mit sechs Operationssälen werden Narkosen im Zentrum für Ambulantes Operieren, vier weiteren dezentralen OP-Sälen und drei Interventionsräumen durchgeführt. Weiterhin werden anästhesiologische Leistungen bei diagnostischen und interventionellen Eingriffen in der Inneren Medizin und der Radiologie erbracht. Darüber hinaus ist die Klinik für die anästhesiologische Betreuung der Orthopädischen Fachklinik Vincentius verantwortlich. In der orthopädischen Fachklinik werden drei weitere OP-Säle und die Wachstation anästhesiologisch betreut.

Zur Anwendung kommen alle gängigen Narkoseverfahren. Die Entscheidung, ob eine Vollnarkose, eine Teilnarkose oder eine Kombination beider Verfahren durchgeführt wird, hängt von der Art der Operation und dem Gesundheitszustand des Patienten ab.

Nach der Operation werden die Patienten im Aufwachraum weiter betreut, wo auch die postoperative Schmerztherapie eingeleitet wird.

Leistungszahlen der Anästhesie

  • Ca. 10000 Narkosen pro Jahr
  • OP-Säle: 8-10 pro Tag
  • Interventionsräume: 3
  • Anteil Regionalanästhesie: ca. 35% im Klinikum, 75% in der Orthopädischen Fachklinik Vincentius
  • Ca. 150 Periduralkatheter zur schmerzarmen Geburt im Kreißsaal

Aktuelle Besucherregelung

Besucherselbstauskunft Covid -19 und Verpflichtungserklärung

(Bitte vor Besuch ausfüllen und mitbringen)


Liebe BesucherInnen, liebe Angehörige,

Angesichts der sich zuspitzenden Infektionslage im Land werden in den Akutkliniken des Gesundheitsverbunds Landkreis Konstanz (GLKN) seit Montag, 6. Dezember 2021, Besuche weiter eingeschränkt. Diese sind nur noch nach vorheriger telefonischer Absprache mit dem behandelnden Arzt/der behandelnden Ärztin möglich. Der Zutritt wird nur geimpften und genesenen Besuchern gewährt. Darüber hinaus müssen Besucher gemäß der Corona-Verordnung des Landes entweder einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, oder mindestens einen negativen PoC-Antigen-Test, dessen Ergebnis nicht älter als 24 Stunden sein darf, vorweisen ( = 2G+ Regel). Das gilt auch für die Boosterimpfung.

Die große Zahl an Fälschungen des gelben Impfbuches hat dazu geführt, dass das Land Baden-Württemberg zum Nachweis für eine Corona-Impfung zum 1. Dezember neue Regelungen eingeführt hat. In Bereichen, in denen die 2G/2G+ Regel gilt, ist der Zutritt nur noch mit auslesbaren QR-Codes möglich. Der Code kann in der Corona-Warn-App oder CovPass-App gespeichert werden. Für Besucher und Patienten, die kein Smartphone besitzen, kann der QR-Code ausdruckt mitgeführt werden. Außerdem gibt es für Menschen ohne Smartphone die Möglichkeit, sich in Apotheken eine sogenannte Immunkarte zu besorgen. Dies ist ein Impfpass mit EU-weiter Gültigkeit.

Das Tragen einer FFP-2 Maske ist im gesamten Klinikum, auch im Krankenzimmer, vorgeschrieben. Bitte desinfizieren Sie beim Betreten der Klinik auch Ihre Hände. Die Einhaltung der Abstandsregel gilt auch im Krankenhaus.

Das Betreten der Kliniken ist ausschließlich über die zentralen Haupteingänge gestattet. Die Nichteinhaltung dieser Vorschrift bedeutet eine Ordnungswidrigkeit und kann als solche geahndet werden.

Wir bitten unsere Besucherinnen und Besucher um Verständnis und um Einhaltung der Besucherregelung.

Vielen Dank!

Stand 02.12.2021

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