„Inklusives Krankenhaus“ (Zweite Hilfe inklusive)

Gemeinsam zum Wohle für Menschen mit Behinderung im Krankenhaus

Projektgruppe "Inklusives Krankenhaus"

Wenn Menschen mit einer Behinderung zu Krankenhauspatienten werden, ist das für alle Beteiligten eine große Herausforderung: Für den Patienten, dessen Angehörige und Betreuer, aber auch für die Ärzte und die Pflegekräfte im Klinikum.

Um den stationären Aufenthalt im Klinikum für alle Beteiligten zu erleichtern, hat der Caritasverband Singen-Hegau das Projekt „Inklusives Krankenhaus“ ins Leben gerufen. Gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg wurde eine Schulungs-, Bildungs- und Lernpartnerschaft mit dem Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz (GLKN), Hegau-Bodensee-Klinikum Singen, als Kooperationspartner realisiert.

Das Projekt startete im Januar 2017 und endete mit einem Abschlussfest ein Jahr später. In der Zwischenzeit konnten viele Projektbausteine realisiert werden. Das umfasste Schulungen für die Menschen mit Behinderung, aber auch für das Klinikpersonal, um Ängste und Unsicherheiten auf beiden Seiten zu nehmen, ein Klinikcheck zum Thema „Wie behindertengerecht ist das Singener Klinikum?“, das Erarbeiten von Hilfsmittel für die nonverbale Kommunikation und das Erstellen von Überleitungsbögen vom Heim in das Krankenhaus mit Detailwissen zu den Besonderheiten des jeweiligen Patienten sowie der Besuch von Caritas Heimbewohner im Krankenhaus, bei dem es darum ging, die Angst vor der Einrichtung zu verlieren und mit dem Krankenhaus vertraut zu werden. Auch die bessere Vernetzung zwischen beiden Institutionen sowie die Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Klinikseelsorge gehören zu den positiven Errungenschaften der einjährigen Projektarbeit.

Als gedrucktes Ergebnis konnte die Caritas beim Abschlussfest im Januar 2018 an die Pflegedirektion die Handreichung „Händel mein Handicap“ zur Weitergabe an alle Stationen übergeben. Diese Handreichung bietet eine umfassende Hilfestellung für den Umgang mit Menschen mit Behinderung (siehe Bild unten).

„Händel mein Handicap“

Aus der Zusammenarbeit resultiert auch die Fortbildungs-Reihe „Inklusives Krankenhaus - Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung“ im Programm der Akademie für Gesundheitsberufe im GLKN. Auch konnte mit Oberarzt Dr. Christoph Zorn der erste Botschafter für das Projekt im Klinikum Singen gewonnen werden.

Mittlerweile hat die Caritas das Anschlussprojekt „Zweite Hilfe inklusive“ aufgelegt. Dabei wurde mit Hilfe Ehrenamtlicher ein Besuch- und Begleitdienst für Menschen mit Behinderung aufgebaut. Die Begleiter übernehmen keine Aufgaben, für die es einer gesetzlichen Betreuung bedarf, sondern versuchen Wünsche des Patienten zu erfüllen - zum Beispiel gemeinsame Spaziergänge, Besuch des Cafés im Krankenhaus, Beschäftigung am Bett, Besuch der Klinikkapelle oder ein gemeinsames Gebet. Das Angebot ist für die Patienten kostenlos, die Ehrenamtlichen arbeiten eng mit der haupt- und ehrenamtlichen Klinikseelsorge zusammen.

Bei Bedarf an diesem Angebot kann die Gruppe des Caritasverband Singen-Hegau e.V. unter zwthlfcrts-sngn-hgd angefragt werden.

Aktuelle Besucherregelung

Besucherselbstauskunft Covid -19 und Verpflichtungserklärung

(Bitte vor Besuch ausfüllen und mitbringen)


Liebe BesucherInnen, liebe Angehörige,

Angesichts der sich zuspitzenden Infektionslage im Land werden in den Akutkliniken des Gesundheitsverbunds Landkreis Konstanz (GLKN) seit Montag, 6. Dezember 2021, Besuche weiter eingeschränkt. Diese sind nur noch nach vorheriger telefonischer Absprache mit dem behandelnden Arzt/der behandelnden Ärztin möglich. Der Zutritt wird nur geimpften und genesenen Besuchern gewährt. Darüber hinaus müssen Besucher gemäß der Corona-Verordnung des Landes entweder einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, oder mindestens einen negativen PoC-Antigen-Test, dessen Ergebnis nicht älter als 24 Stunden sein darf, vorweisen ( = 2G+ Regel). Das gilt auch für die Boosterimpfung.

Die große Zahl an Fälschungen des gelben Impfbuches hat dazu geführt, dass das Land Baden-Württemberg zum Nachweis für eine Corona-Impfung zum 1. Dezember neue Regelungen eingeführt hat. In Bereichen, in denen die 2G/2G+ Regel gilt, ist der Zutritt nur noch mit auslesbaren QR-Codes möglich. Der Code kann in der Corona-Warn-App oder CovPass-App gespeichert werden. Für Besucher und Patienten, die kein Smartphone besitzen, kann der QR-Code ausdruckt mitgeführt werden. Außerdem gibt es für Menschen ohne Smartphone die Möglichkeit, sich in Apotheken eine sogenannte Immunkarte zu besorgen. Dies ist ein Impfpass mit EU-weiter Gültigkeit.

Das Tragen einer FFP-2 Maske ist im gesamten Klinikum, auch im Krankenzimmer, vorgeschrieben. Bitte desinfizieren Sie beim Betreten der Klinik auch Ihre Hände. Die Einhaltung der Abstandsregel gilt auch im Krankenhaus.

Das Betreten der Kliniken ist ausschließlich über die zentralen Haupteingänge gestattet. Die Nichteinhaltung dieser Vorschrift bedeutet eine Ordnungswidrigkeit und kann als solche geahndet werden.

Wir bitten unsere Besucherinnen und Besucher um Verständnis und um Einhaltung der Besucherregelung.

Vielen Dank!

Stand 02.12.2021

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