Klinik für Thoraxchirurgie: Leistungsspektrum

In der Klinik für Thoraxchirurgie am Klinikum Konstanz wird das gesamte Spektrum der operativen Eingriffe an Lunge, Atemwegen, Brustwand, Mittelfell, Rippfell und Zwerchfell angeboten.

Besprechungssituation

Video-Bronchoskopie (starr und flexibel)

  • Tumorabtragung
    • mit Laser,
    • mit Argon-Beamer,
    • mit endobronchialer Bestrahlung (Afterloading),
    • mittels Kältetechnik (Kryotherapie).
  • Stentimplantation (Luftröhre und Bronchien).

Minimal-invasive Operationen mittels Videoassistierter Thoraxchirurgie (VATS)

Ein zunehmender Anteil der Operationen wird in minimal-invasiver Technik durchgeführt.

  • Entfernung von Tumoren des Mittelfells.
  • Anlage eines Pericardfensters bei Herzbeutelerguss.
  • Atypische Lungenresektion zur Diagnostik von Lungengerüsterkrankungen.
  • Anatomische Lungenlappenresektion beim Bronchialkarzinom.
  • Teilweise und vollständige Rippfellentfernung (Pleurektomie).
  • Diagnostik und Therapie von Rippfellergüssen.
  • Durchtrennung des Grenzstranges bei Hyperhidrosis (vermehrtes Schwitzen).
  • Volumenreduktion beim Lungenemphysem.
  • Behandlung des Lungenkollaps (=Pneumothorax).
  • Behandlung akuter und chronischer Rippfellvereiterung (= Pleuraempyem).
  • Traumatologie: Ausräumung von Blutansammlungen.

Offene Thoraxchirurgie

  • Bronchialkarzinom (Lungenkrebs) mit Erweiterungen:
    • Bronchoplastische Rekonstruktion (Bronchusmanschette).
    • Angioplastische Rekonstruktion (Gefäßmanschette).
    • Pericard.
    • Herzvorhof.
    • Brustwand.
  • Pleuramesotheliom (Rippfellkrebs).
  • Brustwandtumoren.
  • Plastisch-rekonstruktive Thoraxwandchirurgie.
  • Zwerchfellerkrankungen.
  • Thoraxchirurgie des Kindes.
  • Entfernung von Lungenmetastasen mittels Laser: Dank eines speziell für die Lungenchirurgie entwickelten Lasers ist es möglich, Lungenmetastasen präzise, gewebeschonend und -sparend zu entfernen. Dadurch ist es möglich, auch eine größere Anzahl dieser Tochtergeschwülste (30 und mehr pro Lungenflügel) zu entfernen, ohne dass der Patient wesentlich in seiner Lebensqualität beeinträchtigt wird.

Atemtherapie und Physiotherapie

Die Atemtherapie und die Physiotherapie sind von besonders großer Wichtigkeit in der Thoraxchirurgie. Eine gute bzw. sehr gute Atem- und Physiotherapie entscheidet wesentlich mit über Erfolg oder Misserfolg der Operation. Ziel ist es, dass Sie vor der Operation erlernen, wie Sie:

  • die Grundatemtechniken einsetzen,
  • mit dem Atemtrainer trainieren,
  • schon zu diesem Zeitpunkt Ihr Sekret mobilisieren können,
  • nach der Operation richtig und schmerzarm abhusten,
  • nach der Operation schmerzfrei aus dem Bett aufstehen können.

Die Atem- und die Physiotherapie werden Sie während des gesamten Aufenthaltes begleiten.

Buch "Physiotherapie in der Thoraxchirurgie"

Die Atemtherapie wird zu Beginn im Bett (in Rück- und in Seitenlage) ausgeführt.
Die Therapeuten werden mit Ihnen zusammen die schon erlernten Atemtechniken vertiefen. Zusätzlich werden durch die Therapeuten verschiedene Techniken aus Manuellen Therapien zur Atemvertiefung, zur Mobilisation des Zwerchfells und zur Steigerung der Rippen- bzw. Brustkorbbeweglichkeit eingesetzt. Auch steht die Schmerzfreiheit des Patienten (besonders während der tiefen Atmung) im Vordergrund der Therapie.

Sie sollten in Rücksprache mit dem zuständigen Therapeuten ein individuell abgestimmtes Atemtherapieprogramm jeden Tag zu jeder Stunde selbstständig durchführen, um einen optimalen Therapieerfolg zu erreichen.
Es ist außerdem sehr wichtig, dass Sie so schnell wie möglich wieder selbstständig aus dem Bett aufstehen und sich aktiv bewegen. Hier steht Ihnen von Anfang an die Physiotherapie zur Seite.

Die Atemtherapie wird bei Bedarf nach der Entlassung aus der stationären Behandlung ambulant fortgeführt.

Aktuelle Besucherregelung

Besucherselbstauskunft Covid -19 und Verpflichtungserklärung

(Bitte vor Besuch ausfüllen und mitbringen)


Liebe BesucherInnen, liebe Angehörige,

Angesichts der sich zuspitzenden Infektionslage im Land werden in den Akutkliniken des Gesundheitsverbunds Landkreis Konstanz (GLKN) seit Montag, 6. Dezember 2021, Besuche weiter eingeschränkt. Diese sind nur noch nach vorheriger telefonischer Absprache mit dem behandelnden Arzt/der behandelnden Ärztin möglich. Der Zutritt wird nur geimpften und genesenen Besuchern gewährt. Darüber hinaus müssen Besucher gemäß der Corona-Verordnung des Landes entweder einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, oder mindestens einen negativen PoC-Antigen-Test, dessen Ergebnis nicht älter als 24 Stunden sein darf, vorweisen ( = 2G+ Regel). Das gilt auch für die Boosterimpfung.

Die große Zahl an Fälschungen des gelben Impfbuches hat dazu geführt, dass das Land Baden-Württemberg zum Nachweis für eine Corona-Impfung zum 1. Dezember neue Regelungen eingeführt hat. In Bereichen, in denen die 2G/2G+ Regel gilt, ist der Zutritt nur noch mit auslesbaren QR-Codes möglich. Der Code kann in der Corona-Warn-App oder CovPass-App gespeichert werden. Für Besucher und Patienten, die kein Smartphone besitzen, kann der QR-Code ausdruckt mitgeführt werden. Außerdem gibt es für Menschen ohne Smartphone die Möglichkeit, sich in Apotheken eine sogenannte Immunkarte zu besorgen. Dies ist ein Impfpass mit EU-weiter Gültigkeit.

Das Tragen einer FFP-2 Maske ist im gesamten Klinikum, auch im Krankenzimmer, vorgeschrieben. Bitte desinfizieren Sie beim Betreten der Klinik auch Ihre Hände. Die Einhaltung der Abstandsregel gilt auch im Krankenhaus.

Das Betreten der Kliniken ist ausschließlich über die zentralen Haupteingänge gestattet. Die Nichteinhaltung dieser Vorschrift bedeutet eine Ordnungswidrigkeit und kann als solche geahndet werden.

Wir bitten unsere Besucherinnen und Besucher um Verständnis und um Einhaltung der Besucherregelung.

Vielen Dank!

Stand 02.12.2021

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