Forschung in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Die EDIUM-Studie am Hegau-Bodensee-Klinikum

Als zertifiziertes Darmkrebszentrum nehmen wir mit dem Darmkrebszentrum Hegau-Bodensee seit Oktober 2018 als Pilotzentrum an einer bundesweiten Studie teil. EDIUM steht für Ergebnisqualität bei Darmkrebs: Identifikation von Unterschieden und Maßnahmen zur flächendeckenden Qualitätsentwicklung.

Die Ergebnisqualität umfasst die Auswirkungen der Behandlung auf die Lebensqualität, auf Nebenwirkungen, Komplikationen und das Überleben.

Ansprechpartner im Darmkrebszentrum Hegau-Bodensee ist:
Dr. Martin Schnell, E-Mail

Weitere Informationen zur EDIUM-Studie

Warum wird diese Studie durchgeführt?

Darmkrebs ist bei Männern und Frauen in Deutschland die dritthäufigste Krebsart mit zuletzt gut 60.000 erstmals diagnostizierten Patientinnen und Patienten (Robert-Koch-Institut 2017). In der Schweiz erkrankten 2010-2014 durchschnittlich 6.087 Männer neu (Bundesamt für Statistik 2017). Behandlung und Nachsorge unterscheiden sich in Krankenhäusern teilweise deutlich. In dieser Studie wird die Ergebnisqualität der Patienten aus Ihrem Zentrum mit derjenigen von Patienten aus anderen Zentren in Deutschland verglichen und mit Merkmalen der Behandlung in Beziehung gesetzt. So kann das Behandlerteam in Ihrem Zentrum noch besser als bisher herausfinden, wie man die Behandlung und Betreuung der Patientinnen und Patienten verbessern kann.

Wer sind die Studienverantwortlichen?

Die Studie wird getragen von vielen engagierten Partnern: der Deutschen Krebsgesellschaft e. V., dem Zertifizierungsinstitut OnkoZert, der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Darmkrebszentren e. V., der Deutschen ILCO als Selbsthilfevereinigung von Menschen mit Darmkrebs und deren Angehörigen, dem Institut für Medizinische Statistik und Bioinformatik der Uniklinik Köln und den beteiligten Darmkrebszentren, die für den Umgang mit den personenbezogenen Daten verantwortlich sind. Die Finanzierung der Studie erfolgt durch den Innovationsfonds beim Gemeinsamen Bundesausschuss ohne Beteiligung von Medizingeräte- oder Arzneimittelherstellern.

Welchen persönlichen Nutzen habe ich als Teilnehmer an der Studie?

Sie können durch die Teilnahme an dieser Studie mittel- und langfristig dazu beitragen, die Versorgung von Patienten mit Darmkrebs zu verbessern. Ihr Zentrum kann außerdem das Ergebnis Ihres Fragebogens nutzen, um ein besseres Bild von Ihrem Gesundheitszustand zu bekommen.

Welche Risiken sind mit der Teilnahme an der Studie verbunden?

Mit der Teilnahme an der Studie sind keinerlei Risiken verbunden.

Entstehen für mich Kosten durch die Teilnahme an der Studie?

Durch Ihre Teilnahme an dieser Befragung entstehen für Sie, abgesehen von der Beanspruchung Ihrer Zeit, keine Kosten.

Kann meine Teilnahme an der Studie vorzeitig beendet werden?

Die Teilnahme an der Studie ist freiwillig. Sie können jederzeit, auch ohne Angabe von Gründen, Ihre Teilnahme beenden, ohne dass Ihnen dadurch Nachteile entstehen.

Was geschieht mit meinen Daten?

Wir haben Vorkehrungen zum Schutz Ihrer Daten getroffen. Für die wissenschaftliche Auswertung der Fragebögen spielt der Personenbezug keine Rolle. Daher werden Ihre personenbezogenen Daten nur von Ihrem Zentrum für die weitere Kontaktaufnahme und die Zuordnung der Daten benötigt. Das heißt, nur Ihr Darmkrebszentrum weiß, wer sich hinter Ihren Daten verbirgt. Im Rahmen der Studie werden Ihre Angaben dann pseudonymisiert. Die pseudonymisierten Daten werden dann von der Deutschen Krebsgesellschaft, OnkoZert und der Uniklinik Köln ausgewertet, die die Daten nicht Ihrer Person zuordnen können. Nach Beendigung der Studie werden alle Daten den derzeit gültigen Richtlinien entsprechend gespeichert und archiviert. Im Falle der Veröffentlichung von Studienergebnissen zu wissenschaftlichen Zwecken bleibt die Vertraulichkeit Ihrer persönlichen Daten ebenfalls gewährleistet. Einzelheiten, insbesondere zur Möglichkeit eines Widerrufs, entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung, die im Anschluss an diese Studienteilnehmerinformation abgedruckt ist. Die Ergebnisse Ihres Fragebogens werden von Ihrem Zentrum mit weiteren relevanten Angaben zur Erkrankung verknüpft. Dann werden sie pseudonymisiert, an OnkoZert die Deutsche Krebsgesellschaft übertragen und von der Deutschen Krebsgesellschaft, OnkoZert und der Uniklinik Köln ausgewertet. „Pseudonymisiert“ bedeutet, dass die Deutsche Krebsgesellschaft, OnkoZert und Uniklinik Köln nicht wissen, welcher Patient sich hinter welchen Daten verbirgt. Für diese sind keine Rückschlüsse auf einzelne Personen möglich. Nur Ihr behandelndes Zentrum weiß, wer sich hinter den Angaben verbirgt.

Aktuelle Besucherregelung

Besucherselbstauskunft Covid -19 und Verpflichtungserklärung

(Bitte vor Besuch ausfüllen und mitbringen)


Liebe BesucherInnen, liebe Angehörige,

Angesichts der sich zuspitzenden Infektionslage im Land werden in den Akutkliniken des Gesundheitsverbunds Landkreis Konstanz (GLKN) seit Montag, 6. Dezember 2021, Besuche weiter eingeschränkt. Diese sind nur noch nach vorheriger telefonischer Absprache mit dem behandelnden Arzt/der behandelnden Ärztin möglich. Der Zutritt wird nur geimpften und genesenen Besuchern gewährt. Darüber hinaus müssen Besucher gemäß der Corona-Verordnung des Landes entweder einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, oder mindestens einen negativen PoC-Antigen-Test, dessen Ergebnis nicht älter als 24 Stunden sein darf, vorweisen ( = 2G+ Regel). Das gilt auch für die Boosterimpfung.

Die große Zahl an Fälschungen des gelben Impfbuches hat dazu geführt, dass das Land Baden-Württemberg zum Nachweis für eine Corona-Impfung zum 1. Dezember neue Regelungen eingeführt hat. In Bereichen, in denen die 2G/2G+ Regel gilt, ist der Zutritt nur noch mit auslesbaren QR-Codes möglich. Der Code kann in der Corona-Warn-App oder CovPass-App gespeichert werden. Für Besucher und Patienten, die kein Smartphone besitzen, kann der QR-Code ausdruckt mitgeführt werden. Außerdem gibt es für Menschen ohne Smartphone die Möglichkeit, sich in Apotheken eine sogenannte Immunkarte zu besorgen. Dies ist ein Impfpass mit EU-weiter Gültigkeit.

Das Tragen einer FFP-2 Maske ist im gesamten Klinikum, auch im Krankenzimmer, vorgeschrieben. Bitte desinfizieren Sie beim Betreten der Klinik auch Ihre Hände. Die Einhaltung der Abstandsregel gilt auch im Krankenhaus.

Das Betreten der Kliniken ist ausschließlich über die zentralen Haupteingänge gestattet. Die Nichteinhaltung dieser Vorschrift bedeutet eine Ordnungswidrigkeit und kann als solche geahndet werden.

Wir bitten unsere Besucherinnen und Besucher um Verständnis und um Einhaltung der Besucherregelung.

Vielen Dank!

Stand 02.12.2021

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