Prostatakarzinomzentrum Hegau-Bodensee

Zertifizierte Qualität

Das Prostatakarzinomzentrum Hegau-Bodensee ist ein interdisziplinäres Kompetenzzentrum zur bestmöglichen Beratung und Behandlung von Patienten mit Prostatakarzinom. Unser Behandlungsspektrum umfasst die Prävention, Diagnostik, Therapie, psycho-onkologische Betreuung und Nachsorge. Die enge Kooperation mit den niedergelassenen Urologen und Hausärzten ist gewährleistet und sichert die umfassende, qualitativ hochwertige Betreuung. Die Information des Patienten macht ihn zu unserem Entscheidungspartner. Das Ziel unseres Handelns besteht in der Senkung der Sterblichkeit und Verbesserung der Lebensqualität der Prostatakrebspatienten. Die optimale Versorgung aller Patienten liegt uns am Herzen.

Der Mensch steht immer im Zentrum unseres Handelns!

Prostatakarzinomzentrum Hegau-Bodensee

Versorgung der Patienten auf höchstem Niveau

Das Prostatakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes mit jährlich circa 59.000 Neuerkrankungen und 11.100 Todesfällen in Deutschland. Solange das Tumorleiden auf die Prostata beschränkt bleibt, kann es durch verschiedene Behandlungen geheilt werden. Liegt bereits ein fortgeschrittenes Krankheitsstadium oder eine Metastasierung (Streuung der Krebszellen im Körper) vor, können die Beschwerden der Patienten gelindert werden, die Chance auf komplette Heilung ist jedoch gering.

Durch Vorsorgeuntersuchungen – die ab dem 45. Lebensjahr von den Kassen bezahlt werden – soll das Prostatakarzinom im organbegrenzten Stadium entdeckt werden. Mit den Patienten werden anschließend die verschiedenen Therapieoptionen besprochen, dabei berücksichtigen wir nicht nur die Tumorbiologie, sondern auch das Lebensalter und die persönlichen Wünsche der Betroffenen.

Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Urologie, Strahlentherapie und Onkologie sowie mit den niedergelassenen Urologen wird ein individuelles Behandlungskonzept erstellt, welches sich an den aktuell gültigen Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften orientiert. Regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen und Qualitätszirkel garantieren dabei höchstes medizinisches und pflegerisches Niveau.

Zertifiziertes Prostatazentrum und Teil des Onkologisches Zentrums

Das Prostatazentrum ist seit 2009 nach den Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Seither werden jährlich alle dazu gehörigen Bereiche wie Stationen, OP, Sekretariat, Radiologie, Strahlentherapie u.v.m. von Fachexperten überprüft, um die Qualität sicher zu stellen. Alle drei Jahre erfolgt eine Rezertifizierung, die trotz der hohen Anforderungen immer erfolgreich bestanden wurde.

Ausschnitte aus dem Auditbericht 2018:

Das Prostatakarzinomzentrum hat sich in vielen Bereichen sichtbar weiterentwickelt und profitiert auch von den positiven Entwicklungen im onkologischen Zentrum.
Die erfolgreiche Arbeit des Zentrums und insbesondere auch die aktive Kommunikation mit den niedergelas-senen Fachärzten spiegeln sich auch in einer erneuten Steigerung der Primärfälle und der Zentrumsfälle wie-der. Positiv hervorzuheben sind insbesondere:

  • Die Qualifizierung von Dr. Tonhauser als 3. Prostata-Operateur für DaVinci.
  • Die vorbildliche Abarbeitung der Hinweise und Kritikpunkte aus dem Vor-Audit.
  • Die Aktivitäten des Zentrums zur Standardisierung und Optimierung von relevanten Prozessen (z.B. Checkliste Entlassmanagement), auch außerhalb eines zertifizierten QM Systems.

Der Gesamteindruck in dem Zertifizierungsaudit ist positiv. Eine Empfehlung zur Aufrechterhaltung des Zertifikates kann ohne Auflagen ausgesprochen werden.

Das Prostatazentrum ist ein Teil des Onkologischen Zentrums, das gleichzeitig auditiert wurde. Informationen dazu finden Sie unter Krebszentrum Hegau-Bodensee.

Wir geben uns größte Mühe, hier nicht stehen zu bleiben, sondern uns kontinuierlich weiter zu entwickeln. Gerne nehmen wir dazu Ihre Wünsche und Anregungen entgegen. Bitte melden Sie sichhier.

Den Info-Flyer des Prostatakarzinomzentrums finden Sie hier.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Krebszentrum/Onkologischen Zentrum.

Aktuelle Studien des Prostatakarzinomzentrums

PCO-Studie: Die weltweit durchgeführte Beobachtungsstudie „Prostate Cancer Outcomes“ (abgekürzt PCO, frei übersetzt „Ergebnisqualität beim Prostatakrebs“) soll die Ergebnisse nach einer Prostatakrebsbehandlung vergleichen und verbessern. Der Studienstart in Deutschland erfolgte im Juli 2016, und das Prostatakrebszentrum Hegau-Bodensee ist von Anfang an dabei. Durch die Studienteilnahme wird die Therapie des Patienten nicht verändert. Durch Fragebögen und eine anonyme Weitergabe der Daten an das Studienzentrum hilft er aber, die internationale Forschung zu diesem Thema weiterzubringen. Und dies wird in Zukunft hoffentlich die Therapiequalität aller Prostatakrebspatienten verbessern. Hier kommen Sie zur deutschen PCO-Studienhomepage.

PRISAS-Studie: Das Prostatakarzinomzentrum Hegau-Bodensee beteiligt auch an diesem Projekt. Die Zielsetzung dieser Forschungsarbeit ist es, Unterschiede herauszufinden zwischen Männern, die eine sofortige Behandlung wählen und denen, die eine verzögerte Behandlung für ihren Prostatakrebs bevorzugen. Hier kommen Sie zur PRIAS-Studien-Homepage.

PREFERE-Studie: Diese Studie zur Untersuchung der unterschiedlichen Behandlungsarten bei einem Prostatakarzinom mit niedrigem und „frühem intermediären“ Risiko wurde aufgrund zu niedriger Patientenzahlen im Dezember 2016 eingestellt. Hier ist eine Studienteilnahme daher leider nicht mehr möglich. Patienten die bereits in die Studie aufgenommen wurden, werden weiter nach dem Studienprotokoll versorgt.

Allgemeine Informationen zu Studien finden Sie hier.

Weitere Studien für Prostatakarzinompatienten, mit kurzen Beschreibungen, für wen sie geeignet sind, finden Sie hier

Besucherregelung verschärft: Zutritt nur mit FFP2-Maske und negativem Antigentest

Liebe BesucherInnen, liebe Angehörige,

im Zuge einer weiteren neuen Corona-Verordnung des Landes vom 1. Februar 2021 gelten nochmalig verschärfte Vorgaben für BesucherInnen zum Schutz der PatientInnen und der MitarbeiterInnen.

Besuche sind im GLKN weiterhin in Ausnahmen nach vorheriger telefonischer Absprache mit dem behandelnden Arzt möglich.

Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein unwiderlegter Verdacht auf eine Erkrankung besteht, sind zum Schutz der Patienten und des Personals von einem Besuch ausgeschlossen.

Wenn Sie einen ambulanten Untersuchungs- oder Behandlungstermin oder in einer Sprechstunde haben, teilen Sie dies an der Eingangskontrolle mit.

Das Tragen einer FFP2–Maske, auch im Krankenzimmer, ist vorgeschrieben. Bitte bringen Sie eine geeignete FFP2  Maske selber mit (ohne Ausatemventil). In Einzelfällen können diese Masken bei der Eingangskontrolle gegen eine Gebühr erworben werden. Das gilt auch für ambulante Patienten sowie Patienten der Zentralen Notaufnahmen.

Darüber hinaus schreibt das Land jetzt vor, dass Besucher stationärer Patienten einen negativen Antigentest vorweisen müssen. Das Testergebnis darf nicht älter als 48 Stunden sein. Fragen Sie bitte den behandelnden Arzt bei der Einholung der Besuchserlaubnis wie das Prozedere am jeweiligen Klinikstandort ist.

Bitte desinfizieren Sie beim Betreten der Klinik Ihre Hände. Die Einhaltung der Abstandsregel gilt auch im Krankenhaus.

Das Betreten der Kliniken ist nur über die zentralen Haupteingänge gestattet.

Wir bitten unsere Besucherinnen und Besucher um Verständnis und um strikte Einhaltung der Besucherregelung. Vielen Dank.

Ihre Krankenhausleitung

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