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Quälend verstopft oder Abzessgeplagt?

27.11.2014

Das Koloproktologische Kompetenzzentrum am Klinikum Singen schafft erfolgreich Abhilfe, wenn es am Ende des Darms Probleme gibt - und schaffte erfolgreich die Rezertifizierung

Sie freuen sich, dass die Deutsche Fachgesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie dem Koloproktologischen Kompetenzzentrum am Klinikum Singen seine Leistungsfähigkeit bestätigt hat: Professor Matthias Gundlach, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie, und Oberarzt Dr. Veit Busam (links im Bild). Bild: aj
Sie freuen sich, dass die Deutsche Fachgesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie dem Koloproktologischen Kompetenzzentrum am Klinikum Singen seine Leistungsfähigkeit bestätigt hat: Professor Matthias Gundlach, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie, und Oberarzt Dr. Veit Busam (links im Bild). Bild: aj

(Singen). Erkrankungen am Enddarm sind meist schambesetzt. Der Leidensdruck der Erkrankten ist in der Regel hoch und der Leidensweg oft auch lang. Dabei kann in vielen Fällen auf einfachem Wege geholfen werden, weiß Dr. Veit Busam, Oberarzt in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Klinikum Singen. Er ist der erste Ansprechpartner im Koloproktologischen Kompetenzzentrum am Klinikum Singen, das frisch von der zuständigen Fachgesellschaft rezertifiziert wurde. Das Kompetenzzentrum steht ebenso wie das Darmkrebszentrum unter der Leitung von Chefarzt Prof. Matthias Gundlach.

Die Koloproktologie ist die Lehre von den Erkrankungen des Dickdarmes vom Beginn an der Einmündungsstelle des Dünndarmes bis hin zum Darmausgang einschließlich der Haut um den After und der umgebenden Gebilde des Beckens, der Muskulatur, Nerven und Blutgefäße. Hier kann sich eine quälende Verstopfung manifestieren, Fisteln oder Abszesse für unangenehme Schmerzen sorgen, die Ursache für eine Stuhlinkontinenz liegen oder auch Enddarmkrebs auftreten.

Die analen Eingriffe sind recht komplex, an die 100 Eingriffe nimmt Busam im Jahr vor – Tendenz steigend. Technisch habe sich viel getan, freut sich der Enddarmspezialist, viele moderne Untersuchungsmethoden in Zusammenarbeit mit den Radiologen und moderne OP-Methoden wie beispielsweise der Beckenbodenschrittmacher bei Stuhlinkontinenz, aber auch nicht operative Methoden sorgen für schonende Abhilfe bei den Leiden. Selten habe er so glückliche und erleichterte Patienten gesehen, erklärt Busam, wie nach einem erfolgreichen koloproktologischen Eingriff. Wenn die quälende Verstopfung dank moderner OP-Methoden behoben oder plagende Abszesse entfernt werden können – und das alles ohne lange Krankenhausaufenhalte – dann ist die Zufriedenheit der Patienten riesengroß, weiß er zu berichten. Langes Leiden, wenn etwas am Ende des Darmes nicht stimmt, muss nicht sein, ermuntert er Betroffene sich vertrauensvoll an ihren Hausarzt zu wenden. Mit einem Überweisungsschein können die Patienten dann in der koloproktologischen Spezialsprechstunde des Klinikums über die Möglichkeiten der Behandlung aufgeklärt werden. Die Erfolgsquote ist hoch, verspricht Busam aus seiner rund zehnjährigen Erfahrung als Enddarmspezialist am Klinikum Singen.

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