Deutsch-schweizerische Kooperation zum Wohle der kleinen Patienten

02. Dez 2014

Kinderpneumologisches Zentrum Regio Bodensee: Zusammenarbeit der Kinderkliniken über die Grenzen hinweg

Sie kooperieren zum Wohle der Kinder über die deutsch-schweizerische Grenze hinweg: (v.l.n.r.) Chefarzt Professor Peter Gessler und der Kinderpneumologe Oberarzt Dr. Andreas Böckmann von der Kinderklinik Konstanz sowie von der Kinderklinik Münsterlingen der Kinderpneumologe Dr. Peter Salfeld und Chefarzt Christoph Stüssi. Bild: privat
Sie kooperieren zum Wohle der Kinder über die deutsch-schweizerische Grenze hinweg: (v.l.n.r.) Chefarzt Professor Peter Gessler und der Kinderpneumologe Oberarzt Dr. Andreas Böckmann von der Kinderklinik Konstanz sowie von der Kinderklinik Münsterlingen der Kinderpneumologe Dr. Peter Salfeld und Chefarzt Christoph Stüssi. Bild: privat

(Konstanz). Der Gesundheitsverbund setzt zur Verbesserung der Versorgung seiner Patienten auch auf Kooperationen. Das neueste Beispiel ist das „Kinderpneumologische Zentrum Regio Bodensee“, in dem die beiden Kinderkliniken Konstanz und Münsterlingen im Bereich der Kinderlungenheilkunde zusammen arbeiten. Mit dieser Zusammenarbeit wollen die beiden benachbarten kinderpneumologischen Abteilungen eine qualitativ hochwertige Versorgung der kleinen Patienten in der deutsch-schweizerischen Grenzregion gewährleisten. Die Zusammenarbeit beinhaltet neben dem stetigen Fachaustausch und der Organisation gemeinsamer Fortbildungsveranstaltungen und grenzübergreifender Fallbesprechungen auch den Austausch der apparativen Ausstattung der beiden Kliniken, denn der Übertritt von Patienten über die Grenze zur Behandlung ist aufgrund krankenversicherungsrechtlicher Gegebenheiten nicht möglich.

Wie sieht die Zusammenarbeit in der Praxis aus? Ein typisches Fallbeispiel soll dies deutlich machen. Die zweijährige Lisa (Name frei gewählt) kommt mit einem starkem Husten in die Konstanzer Kinderklinik. Da es Lisa nicht gut geht, wird eine Röntgenaufnahme der Lunge gemacht. Die einseitige Überblähung der einen Hälfte der Lunge deutet auf einen Fremdkörper hin, den Lisa „verschluckt“ hat, hin. Schnell wird mit dem Kinderpneumologen Dr. Peter Salfeld von der Kinderklinik Münsterlingen Kontakt aufgenommen, der einen flexiblen Lungenspiegel (Bronchoskop) für Kleinkinder aus Münsterlingen mitbringt und damit in Konstanz eine Erdnuss aus Lisas Lunge entfernt.

Dr. Peter Salfeld ist gemeinsam mit seinem Konstanzer Kollegen Dr. Andreas Böckmann Gründer des neuen Zentrums. „Durch die Partnerschaft der Kinderkliniken des Gesundheitsverbunds Landkreis Konstanz und der Kinderklinik Münsterlingen der Spital Thurgau AG besteht die Möglichkeit, die vorhandene, sich ergänzende Ausstattung beider Kliniken zum Wohle der Kinder auszutauschen und in beiden Kliniken einzusetzen“ freuen sich die beiden Kinderpneumologen.

Zwar sind die Zahlen der kleinen Patienten, die einer Bronchoskopie bedürfen im Verhältnis zu den Erwachsenen eher gering, deshalb macht auch das Vorhalten des kompletten Apparatesatzes in beiden kinderpneumologischen Abteilungen keinen Sinn, aber die Zahlen steigen stetig. Vor diesem Hintergrund lohnt sich die Zusammenarbeit doppelt, sind sich die beiden Kinderpneumologen sicher. Das „Kinderpneumologische Zentrum Regio Bodensee“ ergänzt zudem die vorhandene Expertise im Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz. Seit Juni 2014 leitet Chefarzt PD Dr. Hans-Joachim Kabitz die II. Medizinische Klinik mit dem Schwerpunkt Lungenheilkunde am Klinikum Konstanz. Hier werden alle erwachsenen Patienten des Landkreises, die einer stationären Untersuchung und Behandlung bedürfen, versorgt.

Neue Besucherregelung ab 18. Mai 2020

Liebe Besucher, liebe Angehörige,

auf der Grundlage eines Beschlusses des Sozialministeriums Baden-Württemberg gilt
ab Montag, 18. Mai 2020, in den Akutkliniken des GLKN eine neue Besucherregelung.

Diese besagt: Pro Tag ist pro Patient nur ein Besucher gestattet. Besucher melden sich bitte zuerst an den zentralen Infoschaltern bzw. am Empfang an. Im Einzelfall sind Ausnahmen möglich, klären Sie diese im Vorfeld telefonisch unter den zentralen Krankenhausnummern ab.

Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein unwiderlegter Verdacht auf eine Erkrankung besteht, sind zum Schutz der Patienten und des Personals von einem Besuch ausgeschlossen. Bitte dringend beachten!

Wenn Sie einen Termin zu einer ambulanten Untersuchung oder in einer Sprechstunde haben, wenden Sie sich bitte ebenfalls zuerst an die Infoschalter.

Die Einhaltung der Abstandsregel und der Maskenpflicht gilt auch im Krankenhaus.
Bitte desinfizieren Sie beim Betreten der Klinik ihre Hände.

Wir bitten um Ihr Verständnis. Vielen Dank!

Besucherselbstauskunft zu SARS-CoV-2 und Verpflichtungserklärung
(Bitte vor dem Besuch ausfüllen und mitbringen) 

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