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Gefäßchirurgie in Konstanz wird neu geordnet und gestärkt

24.10.2014

PD Dr. Tomas Pfeiffer ist verbundweiter Chefarzt und Dr. Stephan Mildner ist das Gesicht vor Ort

Chefarzt PD Dr. Tomas Pfeiffer (re) und der Leitende Arzt vor Ort Dr. Stephan Mildner prägen ab sofort das Gesicht der Gefäßchirurgie am Klinikum Konstanz.
Chefarzt PD Dr. Tomas Pfeiffer (re) und der Leitende Arzt vor Ort Dr. Stephan Mildner prägen ab sofort das Gesicht der Gefäßchirurgie am Klinikum Konstanz.

(Konstanz). Die Gefäßchirurgie des Klinikums Konstanz wurde im Rahmen der Umstrukturierungsmaßnahmen innerhalb des Gesundheitsverbundes Landkreis Konstanz neu organisiert. Die Neuordnung dieser chirurgischen Fachrichtung hat zum Ziel, die Gefäßchirurgie am Klinikstandort Konstanz und somit das Klinikum Konstanz in seiner Gesamtheit zu stärken. Die Gefäßchirurgie, so Geschäftsführer Peter Fischer, „ist ein gutes Beispiel dafür, dass der Gesundheitsverbund Vorteile bringt“.

Mit dem Weggang des früheren Leitenden Arztes der Gefäßchirurgie Dr. Stephan Eder vor drei Jahren, konnte ein Rückgang der gefäßchirurgischen Fallzahlen am Klinikum Konstanz festgestellt werden. Diese Patienten kamen jedoch nicht nach Singen, sondern wanderten außerhalb des Landkreises ab. Die Stelle wurde damals auch im Hinblick auf die Holdinggründung nicht wiederbesetzt.

Die Gefäßchirurgie am Klinikum Konstanz wurde bisher im Rahmen der Klinik für Viszeral-, Gefäß- und Kinderchirurgie betrieben. Seit dem 1. Juli dieses Jahres wurde die Gefäßchirurgie am Klinikum Konstanz aus der Chirurgie ausgegliedert und gehört nun zur verbundweiten Klinik für Gefäßchirurgie, die PD Dr. Tomas Pfeiffer leitet. Der erfahrene Gefäßchirurg PD Dr. Pfeiffer ist seit 2005 Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, vaskuläre und endovaskuläre Chirurgie des Hegau-Bodensee-Klinikums. Die Geschäftsführung hat ihn zum verbundweiten Chefarzt ernannt. Dr. Stephan Mildner, seit zehn Jahren Oberarzt in der Konstanzer Chirurgie, wurde zum Leitenden Arzt der Gefäßchirurgie am Standort Konstanz ernannt. Über diese Neuerungen wurden die Mitarbeiter der Chirurgie bereits vor den Sommerferien im Rahmen einer Personalversammlung informiert.

Die Neuordnung, die in der Strukturkommission gründlich vorbereitet wurde, trägt der zunehmenden Spezialisierung auf dem Gebiet der Gefäßchirurgie und der rasanten Fortentwicklung des Fachs insbesondere im Bereich der endovaskulären Eingriffe Rechnung. Durch die Eingliederung der Konstanzer Gefäßchirurgie in die verbundweite Klinik für Gefäßchirurgie ist die gefäßchirurgische Versorgung auch der Patienten im östlichen Gesundheitsverbundbereich wieder langfristig und nachhaltig gesichert „Für Patienten mit Gefäßproblemen gibt es keinen Grund mehr, Hilfe außerhalb des Landkreises zu suchen“, ist sich Geschäftsführer Peter Fischer sicher.

Chefarzt PD Dr. Tomas Pfeiffer, der nun die Endverantwortung für die Gefäßchirurgie im Gesundheitsverbund hat, erläutert die Vorteile einer verbundweiten Klinik für Gefäßchirurgie: Die Qualität der Versorgung kann durch die Fokussierung innerhalb einer Klinik auf eine Fachrichtung deutlich gesteigert werden. Darüber hinaus können durch die Etablierung gemeinsamer Standards Synergieeffekte entstehen. Eine standortübergreifende Ausbildung des gefäßchirurgischen Nachwuchses, gemeinsame Fort- und Weiterbildung und die Möglichkeit der gegenseitigen Vertretung sind weitere Vorteile. Die verbundweite Klinik für Gefäßchirurgie bietet das gesamte Spektrum arterieller und venöser, offen chirurgischer und endovaskulärer Eingriffe an. Hierbei gibt es bisher Schwerpunkte der offenen und endovaskulären Aortenchirurgie in Singen sowie der Therapie des diabetischen Fußsyndroms und der Varizenchirurgie in Radolfzell. Der Standort Konstanz wird nun um dieses Gefüge erweitert werden. Am Klinikum Konstanz stehen auf einer eigenen Station 20 stationäre Betten und fünf interdisziplinäre Betten für Patienten mit diabetischem Fußsyndrom bereit. In der Zukunft wird die Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Herzklinik auf dem Gebiet komplexer Aortenerkrankungen angestrebt. Der Neubau des Klinikums Konstanz mit der Option eines Hybrid-OP für eine leistungsstärkere kombinierte chirurgisch-endovaskuläre Behandlung von Patienten bietet weitere vielversprechende Zukunftsaussichten.

Chefarzt Dr. Pfeiffer betont, dass die interdisziplinäre Zusammenarbeit gerade für die Gefäßchirurgie von besonderer Bedeutung ist. Hier sei das Klinikum Konstanz bereits vorbildlich aufgestellt. Für die Gefäßchirurgie am Klinikum Konstanz sieht er ein großes Entwicklungspotential.

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