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Notfall-Info

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Hightech für den Dünndarm

26.10.2012

Zur Diagnostik von Dünndarmerkrankungen werden im Singener Klinikum winzige Kameras eingesetzt

(Singen). Eine Hightech-Methode, einst für den Geheimdienst entwickelt, findet neuerlich Anwendung in der II. Medizinischen Klink des Singener Krankenhauses. Bei der so genannten Kapselendoskopie wird eine winzige Überwachungskamera zur Diagnostik von Dünndarmerkrankungen eingesetzt. „Die Kapselendoskopie kann beispielsweise Patienten mit Darmblutungen helfen, wenn mit Hilfe der üblichen Untersuchungsmethoden keine Blutungsursachen entdeckt wurden“, erläutert Chefarzt Dr. Jan Harder.


Die Kapsel ist nur etwa so groß wie eine Vitamintablette und ist ausgestattet mit einer winzigen Filmkamera und einer Batterie, die rund zehn Stunden hält. Dank der geringen Größe kann sie problemlos mit einem Schluck Wasser eingenommen werden. Einmal geschluckt, nimmt sie mühelos ihren Weg durch den Verdauungstrakt und macht dabei Aufnahmen vom Dünndarm.

Diese Aufnahmen werden via Sender auf einen kleinen Datenrecorder übertragen, den der Patient außen am Körper trägt. Dieser speichert die von der Kapsel übertragenen Bilddaten, eine spezielle Software erstellt daraus einen kleinen Videofilm. Der Film aus dem Dünndarm, der zwischen zwei und acht Stunden lang ist, wird vom Arzt am Computer ausgewertet.

Die neue Technik rundet am Singener Klinikum die gastroenterologische Diagnostik ab. „Wir können nun alle Untersuchungsmethoden anbieten, die es auf dem Markt gibt“, freut sich Harder.

Weil die neue Technik sehr teuer und der ärztliche Aufwand nicht gering ist, wird sie in erster Linie dann eingesetzt, wenn herkömmliche Untersuchungen wie Magen- und Darmspiegelung keinen Befund geliefert haben. Für Patienten mit Dünndarmerkrankungen ist die Kapsel dann oft die letzte Hoffnung, denn der Dünndarm ist bis zu fünf Meter lang und aufgrund seiner schweren Zugänglichkeit nicht leicht zu untersuchen.

Die Patienten, die bereits mit der neuen ambulanten Methode untersucht wurden, sind begeistert, schildert Harder seine Erfahrungen. Die Methode ist für den Patienten einfach und unkompliziert und tut garantiert nicht weh. Und am Ende wird die Kapsel auf natürlichem Wege ausgeschieden und entsorgt. (rund 1700 Zeichen inkl. Leerzeichen)

Chefarzt Dr. Jan Harder und Oberarzt Dr. Michael Klug sind von der neuen Diagnosemöglichkeit für Patienten mit chronischen oder blutenden Dünndarmerkrankungen begeistert. Bild: aj
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