Krank sein heißt nicht unkreativ sein

10. Sep 2010

Neues Angebot am HBK Singen: Kunst in der onkologischen Ambulanz

(Singen). Die Kunst hat in der onkologischen Ambulanz der II. Medizinischen Klinik des Hegau-Bodensee-Klinikums Singen Einzug gehalten. Nachdem die Räume im späten Frühjahr bereits neu gestaltet und mit einer freundlichen Farbe ausgestattet wurden, hängen dort seit kurzem die Werke von der Singenerin Beate Zinsmayer. Aus Holz, Plastik oder Sand gestaltet die 40-Jährige ihre figürlichen Werke, meist sind Frauenkörper das Thema ihrer experimentellen Kunststücke.
Beate Zinsmayer ist die erste Künstlerin, die in der onkologischen Ambulanz im HBK Singen rund ein Dutzend ihrer Werke ausstellt. Drei Monate lang werden ihre Bilder die Patienten, die hier zur Therapie erscheinen, begleiten. Danach kommen neue Bilder eines anderen Künstlers. Die Patienten sind dankbar für die neue Umgebung, weiß Klaus Stengele, Leiter der onkologischen Ambulanz. Und er freut sich: „Die Patienten nehmen die Kunst gut an und stellen interessierte Rückfragen“.
Dass die Kunst Einzug hielt, ist Chefarzt Dr. Jan Harder zu verdanken. Er hat die Idee aus dem Tumorzentrum Freiburg mit nach Singen gebracht. Er möchte gerne für die Patienten, die über einen längeren Zeitraum ein bis zwei Mal pro Woche zur Therapie kommen, eine positive Atmosphäre schaffen. Die Krebspatienten sollen sich wohl fühlen. Kunst gehört für ihn zum Wohlfühlen dazu: „Krank heißt nicht unkreativ“, ist sich Harder sicher. Die Kunst lenkt ab, lädt zur Auseinandersetzung ein und das Betrachten von Kunst fördert die Kreativität. Schön wäre es, wenn sich auch Patienten, die künstlerisch tätig sind, sich dazu inspirieren ließen, selber einmal in der onkologischen Ambulanz auszustellen. Das Team um Harder ist dafür jedenfalls offen.
Kunstschaffende aus der Region, die Lust haben, ihre Werke in der II. Medizinischen Klinik auszustellen, melden sich bitte unter Tel. 07731/2700 (Sekretariat Harder).
(ca. 1700 Zeichen inkl. Leerzeichen/aj)


Sie freuen sich über das neue künstlerische Ambiente der onkologischen Ambulanz (v.l.n.r): Chefarzt Jan Harder und die erste ausstellende Künstlerin Beate Zinsmayer, Mitarbeiterin Helma Bürsner und Leiter Klaus Stengele,. Bild: aj

Besucherregelung seit 18. Mai 2020

Liebe Besucher, liebe Angehörige,

auf der Grundlage eines Beschlusses des Sozialministeriums Baden-Württemberg gilt
seit Montag, 18. Mai 2020, in den Akutkliniken des GLKN eine neue Besucherregelung.

Diese besagt: Pro Tag ist pro Patient nur ein Besucher gestattet. Besucher melden sich bitte zuerst an den zentralen Infoschaltern bzw. am Empfang an. Im Einzelfall sind Ausnahmen möglich, klären Sie diese im Vorfeld telefonisch unter den zentralen Krankenhausnummern ab.

Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein unwiderlegter Verdacht auf eine Erkrankung besteht, sind zum Schutz der Patienten und des Personals von einem Besuch ausgeschlossen. Bitte dringend beachten!

Wenn Sie einen Termin zu einer ambulanten Untersuchung oder in einer Sprechstunde haben, wenden Sie sich bitte ebenfalls zuerst an die Infoschalter.

Die Einhaltung der Abstandsregel und der Maskenpflicht gilt auch im Krankenhaus.
Bitte desinfizieren Sie beim Betreten der Klinik ihre Hände.

Wir bitten um Ihr Verständnis. Vielen Dank!

Besucherselbstauskunft zu SARS-CoV-2 und Verpflichtungserklärung
(Bitte vor dem Besuch ausfüllen und mitbringen) 

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