Hier werden Schwerstverletzte gut versorgt

20. Dez 2010

Hegau-Bodensee-Kliniken wurden als Regionales Traumazentrum zertifiziert

(Singen). In diesen Tagen kam das Zertifikat: Die Hegau-Bodensee-Kliniken GmbH (HBK) wurden von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und von Diocert, einem Zertifizierer im Gesundheitswesen, als „regionales Traumazentrum“ im Traumanetzwerk Schwarzwald Bodensee anerkannt. Das HBK erfüllt damit alle Anforderungen zur Behandlung von Schwerverletzten nach den Kriterien des Weißbuches der DGU und den Kriterien TraumaNetzwerk (www.dgu-traumanetzwerk.de).

Die DGU hatte bereits 2007 eine Initiative zur Verbesserung der Behandlung Schwerstverletzter, das sind beispielsweise Opfer von Verkehrsunfällen oder Arbeitsunfällen, ins Leben gerufen, um deren Versorgung und Überlebenschancen zu verbessern. Daraus resultieren die Traumnetzwerke, die auf der Basis streng definierter Kriterien arbeiten. Ein wichtiger Kernpunkt der regionalen Traumnetzwerke ist die einheitliche und verbesserte Kommunikation zwischen allen Beteiligten bei der Rettung Schwerstverletzter, dafür gibt es nun sogenannte „Traumatelefone“. Eine wichtige Rolle spielt auch die Fort- und Weiterbildung aller an der Schwerstversorgung Beteiligter durch die Teilnahme an speziellen Ausbildungsprogrammen, Die Überprüfung der Qualität in der Versorgung von Schwerstverletzten wird in einem bundesweiten Register erfasst und ausgewertet. Am Hegau-Bodensee-Klinikum Singen wurden in 2010 rund 50 Schwerstverletzte versorgt.

Die in einem Trauma-Netzwerk zusammen arbeitenden Kliniken müssen sich durch bestimmte Ausstattungsmerkmale wie Hubschrauberlandeplatz, Schockraum, Computertomografie, Not-OP, Intensivstation, Blutbank sowie durch ausgewiesene Fachkompetenz und 24-stündige Verfügbarkeit der Fachärzte auszeichnen. Zwischen den Kliniken des Traumnetzwerkes findet eine enge fachliche und organisatorische Kooperation statt. Zum Traumnetzwerk Schwarzwald –Bodensee gehören als regionale Traumazentren neben den HBH-Kliniken, das Klinikum Konstanz und die Gesundheitszentren in Rottweil. Lokale Traumzentren sind das Kreisklinikum Tuttlingen, das Spital Waldshut und das Krankenhaus Bad Säckingen. Als überregionales Traumazentrum fungiert das Schwarzwald-Baar-Klinikum.

Die regionalen Traumanetzwerke Schwarzwald-Baar und Oberrhein sind mit insgesamt zwölf Kliniken die ersten regionalen Traumnetzwerke in Baden-Württemberg, die die hohen Anforderungen zur Zertifizierung erfüllt haben.

Zertifiziertes Traumzentrum: Dr. Axel Probst, Chefarzt der Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie am Hegau-Bodensee-Klinik, freut sich über die Bestätigung der Leistungsfähigkeit des Hegau-Bodensee-Klinikums in der Versorgung Schwerstverletzter. Bild: aj

Besucherregelung seit 18. Mai 2020

Liebe Besucher, liebe Angehörige,

auf der Grundlage eines Beschlusses des Sozialministeriums Baden-Württemberg gilt
seit Montag, 18. Mai 2020, in den Akutkliniken des GLKN eine neue Besucherregelung.

Diese besagt: Pro Tag ist pro Patient nur ein Besucher gestattet. Besucher melden sich bitte zuerst an den zentralen Infoschaltern bzw. am Empfang an. Im Einzelfall sind Ausnahmen möglich, klären Sie diese im Vorfeld telefonisch unter den zentralen Krankenhausnummern ab.

Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein unwiderlegter Verdacht auf eine Erkrankung besteht, sind zum Schutz der Patienten und des Personals von einem Besuch ausgeschlossen. Bitte dringend beachten!

Wenn Sie einen Termin zu einer ambulanten Untersuchung oder in einer Sprechstunde haben, wenden Sie sich bitte ebenfalls zuerst an die Infoschalter.

Die Einhaltung der Abstandsregel und der Maskenpflicht gilt auch im Krankenhaus.
Bitte desinfizieren Sie beim Betreten der Klinik ihre Hände.

Wir bitten um Ihr Verständnis. Vielen Dank!

Besucherselbstauskunft zu SARS-CoV-2 und Verpflichtungserklärung
(Bitte vor dem Besuch ausfüllen und mitbringen) 

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