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Notfall-Info

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Bei Meldung eines Notfalls sollten Sie die fünf W beachten:

Wo ist der Notfall passiert?
Was ist passiert?
Wie viele Verletzte?
Welche Verletzungen?
Warten auf Rückfragen

Notrufnummern

Feuerwehr: 112
Polizei: 110
Krankentransporte: 19222 (ohne Vorwahl)

Zentrale Notaufnahme Singen
Tel: 07731 89-3110

Zentrale Notaufnahme Konstanz
Tel: 07531 801-1250

Notfallpraxis
Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst:
Tel: 116 117 (Bundesweit einheiltiche Rufnummer der Leitstelle)

Kinder-Notfallpraxis
Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst:
Tel: 116 117 (Bundesweit einheiltiche Rufnummer der Leitstelle)

Informationen zur bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117

Vergiftungsunfälle können Sie über den Giftnotruf 0761 19240 an die Uni-Klinik Freiburg melden.

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Hier werden Schwerstverletzte gut versorgt

20.12.2010

Hegau-Bodensee-Kliniken wurden als Regionales Traumazentrum zertifiziert

(Singen). In diesen Tagen kam das Zertifikat: Die Hegau-Bodensee-Kliniken GmbH (HBK) wurden von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und von Diocert, einem Zertifizierer im Gesundheitswesen, als „regionales Traumazentrum“ im Traumanetzwerk Schwarzwald Bodensee anerkannt. Das HBK erfüllt damit alle Anforderungen zur Behandlung von Schwerverletzten nach den Kriterien des Weißbuches der DGU und den Kriterien TraumaNetzwerk (www.dgu-traumanetzwerk.de).

Die DGU hatte bereits 2007 eine Initiative zur Verbesserung der Behandlung Schwerstverletzter, das sind beispielsweise Opfer von Verkehrsunfällen oder Arbeitsunfällen, ins Leben gerufen, um deren Versorgung und Überlebenschancen zu verbessern. Daraus resultieren die Traumnetzwerke, die auf der Basis streng definierter Kriterien arbeiten. Ein wichtiger Kernpunkt der regionalen Traumnetzwerke ist die einheitliche und verbesserte Kommunikation zwischen allen Beteiligten bei der Rettung Schwerstverletzter, dafür gibt es nun sogenannte „Traumatelefone“. Eine wichtige Rolle spielt auch die Fort- und Weiterbildung aller an der Schwerstversorgung Beteiligter durch die Teilnahme an speziellen Ausbildungsprogrammen, Die Überprüfung der Qualität in der Versorgung von Schwerstverletzten wird in einem bundesweiten Register erfasst und ausgewertet. Am Hegau-Bodensee-Klinikum Singen wurden in 2010 rund 50 Schwerstverletzte versorgt.

Die in einem Trauma-Netzwerk zusammen arbeitenden Kliniken müssen sich durch bestimmte Ausstattungsmerkmale wie Hubschrauberlandeplatz, Schockraum, Computertomografie, Not-OP, Intensivstation, Blutbank sowie durch ausgewiesene Fachkompetenz und 24-stündige Verfügbarkeit der Fachärzte auszeichnen. Zwischen den Kliniken des Traumnetzwerkes findet eine enge fachliche und organisatorische Kooperation statt. Zum Traumnetzwerk Schwarzwald –Bodensee gehören als regionale Traumazentren neben den HBH-Kliniken, das Klinikum Konstanz und die Gesundheitszentren in Rottweil. Lokale Traumzentren sind das Kreisklinikum Tuttlingen, das Spital Waldshut und das Krankenhaus Bad Säckingen. Als überregionales Traumazentrum fungiert das Schwarzwald-Baar-Klinikum.

Die regionalen Traumanetzwerke Schwarzwald-Baar und Oberrhein sind mit insgesamt zwölf Kliniken die ersten regionalen Traumnetzwerke in Baden-Württemberg, die die hohen Anforderungen zur Zertifizierung erfüllt haben.

Zertifiziertes Traumzentrum: Dr. Axel Probst, Chefarzt der Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie am Hegau-Bodensee-Klinik, freut sich über die Bestätigung der Leistungsfähigkeit des Hegau-Bodensee-Klinikums in der Versorgung Schwerstverletzter. Bild: aj
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