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Notfall-Info

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Bei Meldung eines Notfalls sollten Sie die fünf W beachten:

Wo ist der Notfall passiert?
Was ist passiert?
Wie viele Verletzte?
Welche Verletzungen?
Warten auf Rückfragen

Notrufnummern

Feuerwehr: 112
Polizei: 110
Krankentransporte: 19222 (ohne Vorwahl)

Zentrale Notaufnahme Singen
Tel: 07731 89-2626

Notfallpraxis
Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst:
Tel: 116 117 (Bundesweit einheiltiche Rufnummer der Leitstelle)

Kinder-Notfallpraxis
Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst:
Tel: 0180 6077312 (Bundesweit einheiltiche Rufnummer der Leitstelle)

Informationen zur bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117

Vergiftungsunfälle können Sie über den Giftnotruf 0761 19240 an die Uni-Klinik Freiburg melden.

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Zertifiziertes Prostatakarzinomzentrum
Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001

Prostatakarzinomzentrum Hegau-Bodensee

Hegau-Bodensee-
Klinikum Singen
Virchowstr.10, 78224 Singen
Tel: 07731 89-2900
Fax: 07731 89-2905


Praxis für Strahlentherapie
Virchowstr. 10b,
78224 Singen
Tel: 07731 79768-0


Zertifikat des PKZ Hegau-Bodensee

Das Prostatakarzinomzentrum Hegau-Bodensee

Prostatakarzinomzentrum Hegau-Bodensee

Das Prostatakarzinomzentrum Hegau-Bodensee ist ein interdisziplinäres Kompetenzzentrum zur bestmöglichen Beratung und Behandlung von Patienten mit Prostatakarzinom. Unser Behandlungsspektrum umfasst die Prävention, Diagnostik, Therapie, psycho-onkologische Betreuung und Nachsorge. Die enge Kooperation mit den niedergelassenen Urologen und Hausärzten ist gewährleistet und sichert die umfassende, qualitativ hochwertige Betreuung. Die Information des Patienten macht ihn zu unserem Entscheidungspartner.

Das Ziel unseres Handelns besteht in der Senkung der Sterblichkeit und Verbesserung der Lebensqualität der Prostatakrebspatienten.
Die optimale Versorgung aller Patienten liegt uns am Herzen.

Der Mensch steht immer im Zentrum unseres Handelns!

Versorgung der Patienten auf höchstem Niveau

Das Prostatakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes mit jährlich circa 59.000 Neuerkrankungen und 11.100 Todesfällen in Deutschland. Solange das Tumorleiden auf die Prostata beschränkt bleibt, kann es durch verschiedene Behandlungen geheilt werden. Liegt bereits ein fortgeschrittenes Krankheitsstadium oder eine Metastasierung (Streuung der Krebszellen im Körper) vor, können die Beschwerden der Patienten gelindert werden, die Chance auf komplette Heilung ist jedoch gering.

Durch Vorsorgeuntersuchungen – die ab dem 45. Lebensjahr von den Kassen bezahlt werden – soll das Prostatakarzinom im organbegrenzten Stadium entdeckt werden. Mit den Patienten werden anschließend die verschiedenen Therapieoptionen besprochen, dabei berücksichtigen wir nicht nur die Tumorbiologie, sondern auch das Lebensalter und die persönlichen Wünsche der Betroffenen.

Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Urologie, Strahlentherapie und Onkologie sowie mit den niedergelassenen Urologen wird ein individuelles Behandlungskonzept erstellt, welches sich an den aktuell gültigen Leitlinien der medizinischen Fachgesellschaften orientiert. Regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen und Qualitätszirkel garantieren dabei höchstes medizinisches und pflegerisches Niveau.

Zertifiziertes Prostatazentrum und Teil des Onkologisches Zentrums

Das Prostatazentrum ist seit 2009 nach den Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Seither werden jährlich alle dazu gehörigen Bereiche wie Stationen, OP, Sekretariat, Radiologie, Strahlentherapie u.v.m. von Fachexperten überprüft, um die Qualität sicher zu stellen. Alle drei Jahre erfolgt eine Rezertifizierung, die trotz der hohen Anforderungen immer erfolgreich bestanden wurde. Zusätzlich ist das Prostatazentrum mit seinen gesamten Schnittstellenbereichen nach der DIN ISO-Norm 9001:2008 zertifiziert. Auch hier erfolgen jährliche Kontrollen.

Ausschnitte aus dem Auditbericht 2016:
Das Engagement aller am PKZ beteiligter Personen ist überdurchschnittlich und trägt deutlich zum erfolgreichen Fortbestehen und der Weiterentwicklung des Zentrums bei. Hervorzuheben sind insbesondere:

  • Die Etablierung einer prästationären Patientenaufnahme zur Verbesserung unter Anderem des Ablaufes der prätherapeutischen Konferenz.
  • Nahezu vollständige Migration der Daten in das Tumordokumentationssystem GTDS und dadurch auch erreichen einer ausreichenden Nachsorgequote.
  • Die umfangreichen Fortbildungsveranstaltungen des Zentrums für Mitarbeiter und externe Ärzte aber auch die gute Öffentlichkeitsdarstellung und Vortragsveranstaltungen für Patienten in großer Zahl.
  • Die Erstellung einer aktuellen Patientenbroschüre.
  • Die Erstellung eines Informationsblattes für die verbesserte individuelle Aufklärung der Patienten hinsichtlich der eigenen Befunde in der Sprechstunde.
  • Die Etablierung eines CIRS seit Herbst 2015.

Das Prostatazentrum ist ein Teil des Onkologischen Zentrums, das gleichzeitig auditiert wurde. Informationen dazu finden Sie unter Krebszentrum Hegau-Bodensee.

Wir geben uns größte Mühe, hier nicht stehen zu bleiben, sondern uns kontinuierlich weiter zu entwickeln. Gerne nehmen wir dazu Ihre Wünsche und Anregungen entgegen. Bitte melden Sie sichhier.

Den Info-Flyer des Prostatakarzinomzentrums finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Krebszentrum/Onkologischen Zentrum.

Selbsthilfegruppe Prostatakarzinom Hegau-Bodensee

Seit Juli 2009 existiert eine Selbsthilfegruppe von Betroffenen, die sich mit dem Thema Prostatakarzinom beschäftigt und somit das Netzwerk des Prostatakarzinomzentrums erweitert. Die Selbsthilfegruppe trifft sich immer am 1. Montag in jedem geraden Monat, um 18:00 Uhr, im kleinen Turmsaal des Hegau-Bodensee-Klinikums Singen, Virchowstr. 10, 78224 Singen. Sowohl die Teilnahme an den Treffen als auch die Mitgliedschaft in der Selbsthilfegruppe ist kostenlos.

Ansprechpartner der Selbsthilfegruppe Prostatakarzinom:

Manfred Schoch, Oberdorfstr. 7, 78224 Singen, Tel: 07731 66149

Treffen finden an jedem 1. Montag von jedem geraden Monat im Hegau-Bodensee-Klinikum Singen im kleinen Turmsaal statt.

Aktuelle Studien des Prostatakarzinomzentrums

PCO-Studie: Die weltweit durchgeführte Beobachtungsstudie „Prostate Cancer Outcomes“ (abgekürzt PCO, frei übersetzt „Ergebnisqualität beim Prostatakrebs“) soll die Ergebnisse nach einer Prostatakrebsbehandlung vergleichen und verbessern. Der Studienstart in Deutschland erfolgte im Juli 2016, und das Prostatakrebszentrum Hegau-Bodensee ist von Anfang an dabei. Durch die Studienteilnahme wird die Therapie des Patienten nicht verändert. Durch Fragebögen und eine anonyme Weitergabe der Daten an das Studienzentrum hilft er aber, die internationale Forschung zu diesem Thema weiterzubringen. Und dies wird in Zukunft hoffentlich die Therapiequalität aller Prostatakrebspatienten verbessern. Hier kommen Sie zur deutschen PCO-Studienhomepage.

PRISAS-Studie: Das Prostatakarzinomzentrum Hegau-Bodensee beteiligt auch an diesem Projekt. Die Zielsetzung dieser Forschungsarbeit ist es, Unterschiede herauszufinden zwischen Männern, die eine sofortige Behandlung wählen und denen, die eine verzögerte Behandlung für ihren Prostatakrebs bevorzugen. Hier kommen Sie zur PRIAS-Studien-Homepage.

PREFERE-Studie: Diese Studie zur Untersuchung der unterschiedlichen Behandlungsarten bei einem Prostatakarzinom mit niedrigem und „frühem intermediären“ Risiko wurde aufgrund zu niedriger Patientenzahlen im Dezember 2016 eingestellt. Hier ist eine Studienteilnahme daher leider nicht mehr möglich. Patienten die bereits in die Studie aufgenommen wurden, werden weiter nach dem Studienprotokoll versorgt.

Allgemeine Informationen zu Studien finden Sie hier.

Weitere Studien für Prostatakarzinompatienten, mit kurzen Beschreibungen, für wen sie geeignet sind, finden Sie hier


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