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Klinikum Konstanz: Ehrenamtlicher Dienst hat seine Arbeit aufgenommen

15.11.2018

Herzensanliegen des Freundeskreises wurde Realität: Lotsendienst und Patientenfürsprecher wurden etabliert

Stolz auf den neuen ehrenamtlichen Dienst im Klinikum Konstanz sind (reihenweise von oben links nach rechts unten): Dr. Michael Hess, Patientenfürsprecher für psychisch kranke Menschen im Landkreis Konstanz, GLKN-Geschäftsführer Peter Fischer, Dr. Ewald Weißschedel, 1. Vorsitzender des Freundeskreis Klinikum Konstanz (FKKK), GLKN-Aufsichtsratsvorsitzender Landrat Frank Hämmerle, Roswitha Leutenegger-Strobel, Dietrich Eckhardt (FKKK-Vorstandsmitglied), Fredis Feiertag (stv. FKKK Vorsitzende, Waltraud Faschian, Beate Neef-Beck, Magda Rebholz, Petra Gerlach, Anne-Dora Brunn und Waltraud Maurer. Bild: Jagode
Stolz auf den neuen ehrenamtlichen Dienst im Klinikum Konstanz sind (reihenweise von oben links nach rechts unten): Dr. Michael Hess, Patientenfürsprecher für psychisch kranke Menschen im Landkreis Konstanz, GLKN-Geschäftsführer Peter Fischer, Dr. Ewald Weißschedel, 1. Vorsitzender des Freundeskreis Klinikum Konstanz (FKKK), GLKN-Aufsichtsratsvorsitzender Landrat Frank Hämmerle, Roswitha Leutenegger-Strobel, Dietrich Eckhardt (FKKK-Vorstandsmitglied), Fredis Feiertag (stv. FKKK Vorsitzende, Waltraud Faschian, Beate Neef-Beck, Magda Rebholz, Petra Gerlach, Anne-Dora Brunn und Waltraud Maurer. Bild: Jagode

(Konstanz). Ein Herzensanliegen des Freundeskreises des Klinikums Konstanz ist Realität geworden: Am Klinikum konnte zwei ehrenamtliche Dienste – der Lotsendienst und das Amt des Patientenfürsprechers – etabliert werden. Die 13 Frauen, die sich für einen der Dienste engagieren, konnte Dr. Ewald Weißschedel, Vorsitzender des Freundeskreises, seine Stellvertreterin Fredis Feiertag und GLKN Geschäftsführer Peter Fischer am 13. November der Öffentlichkeit vorstellen. Zu diesem Anlass war auch Landrat Frank Hämmerle, Vorsitzender des GLKN Aufsichtsrats, eigens herbei geeilt, war es ihm doch ein persönliches Anliegen, den Ehrenamtlichen herzlich zu danken.

Die „grünen Damen“ des Lotsendienstes - erkennbar an ihren grünen Halstüchern – nahmen mit der Inbetriebnahme des Neubaus ihr Amt auf und sind seitdem gut beschäftigt. „Sie sind ein Segen“ bescheinigte Weißschedel den Damen und zwar sowohl für die Patienten als auch für die Beschäftigten. Die ehrenamtlichen Dienste sollen eine Unterstützung für die Beschäftigten sein und zur Entlastung beitragen und für die Patienten einen Zusatz-Service bieten, führte Fredis Feiertag aus. Man verstehe sich nicht als Konkurrenz, sondern als sinnvolle Ergänzung. Das wird auch im Haus so empfunden, die Kontakte ins Klinikum hinein sind gut, vor allem das Personal der Pforte und Patientenaufnahme wurde für ihre große Kooperationsbereitschaft gelobt. Mit dem Personal der Pforte arbeite man Hand in Hand, führte Roswitha Leutenegger-Strobel, stellvertretende Koordinatorin der Ehrenamtlichen, aus.

Mittlerweile sind zehn Frauen ehrenamtlich von Montag bis Freitag von 9 bis ca. 14 Uhr als Lotsen tätig und helfen Patienten, aber auch deren Besuchern, sich im Klinikum Konstanz zurecht zu finden, zu begleiten, den richtigen Weg zu weisen und kleine Hilfsdienste zu übernehmen. Das ist vor allem für ältere Patienten, die ins Krankenhaus kommen, eine große Hilfe und Unterstützung. Die Erfahrungen der letzten Monate haben gezeigt, dass der Service sehr gut angenommen wird und mittlerweile bestens etabliert ist. Die grünen Damen stehen im Neubau im Eingangsbereich auf der Ebene A und B zur Verfügung.

Außerdem konnten mit Waltraud Faschian, Petra Gerlach und Anne Matissek drei ehrenamtliche Patientenfürsprecher für das Klinikum Konstanz gefunden werden, die demnächst ihren Dienst aufnehmen werden. Patientenfürsprecher vertreten die Interessen der Patienten, nehmen deren Wünsche, Kritik oder Lob entgegen, geben dieses weiter; sie vermitteln, wenn es notwendig ist zwischen den Patienten und den Krankenhausmitarbeitern. Patientenfürsprecher sind weisungsunabhängig und keine Mitarbeiter des Krankenhauses. Sie unterliegen der Schweigepflicht und dürfen anvertraute Informationen nur mit Einverständnis der Patienten weitergeben. Sie sind nicht zu verwechseln mit dem Beschwerdemanagement, das von hauptamtlichen Mitarbeitern des Klinikums gemacht wird. Auch die Patientenfürsprecher verstehen sich als Unterstützung und sinnvolle Ergänzung für bestehende Strukturen im Haus. Die Wege zu den Patientenfürsprechern sind kurz: entweder im eigens dafür eingerichteten Büro vorbei schauen, anrufen oder anmailen, eine Nachricht im Briefkasten des Eingangsbereich oder auf Station hinterlassen.

Was allen Damen gemeinsam ist: sie sind eng untereinander vernetzt und sie sind alle Mitglieder im Freundeskreis. Der Aufbau des ehrenamtlichen Dienstes am Klinikum Konstanz und damit die Vernetzung in die Stadt hinein ist schon lange ein großes Anliegen des Freundeskreises gewesen. Dass es geglückt ist, ist vor allem der Verdienst von Fredis Feiertag, wie GLKN Geschäftsführer Peter Fischer in seinen Dankesworten betonte. Feiertag sei aufgrund ihres vielfältigen Engagements, ihrer Tatkraft und Überzeugungskraft und bester Vernetzung in verschiedene Organisationen und Institutionen hinein die Richtige gewesen, um den neuen Dienst aufzubauen. Fischer dankte den Ehrenamtlichen sehr herzlich für ihr großartiges Engagement und sagte seine „vollste Unterstützung“ zu. Er sei sehr froh, dass es nun auch im Klinikum Konstanz den ehrenamtlichen Dienst gebe, in allen anderen Häusern des Gesundheitsverbunds besteht er teilweise schon seit Jahrzehnten.

Leider bleibe im Klinikalltag aufgrund von Personalmangel, dem engen finanziellen Korsett, viel Bürokratie und immer viel Arbeit die menschliche Zuwendung oft auf der Strecke. Hier übernehmen die Ehrenamtlichen eine wichtige Aufgabe und helfen mit, dass sich die Patienten gut aufgehoben fühlen, so Fischer. Dem konnte Landrat Frank Hämmerle nur beipflichten, der schon persönlich von den Diensten der Lotsen profitiert hatte und deshalb aus eigener Anschauung wusste wie gut und wichtig der neue Dienst ist. „Sie sind ein Geschenk“ erklärte er den Ehrenamtlichen und: „Sie sind entscheidend wichtig für die Atmosphäre im Haus“.

HINWEIS: Wer Lust bekommen hat, sich im Klinikum Konstanz ehrenamtlich zu engagieren, kann sich gerne an Fredis Feiertag wenden, Tel. 07531/959911, Email: fredisfeiertag@gmx.de.
Als wichtige Voraussetzung wird genannt: Lauffreudigkeit, denn die Wege im Klinikum sind mitunter weit, empathisches Wesen und eine soziale Einstellung. Der Lohn ist hohe Wertschätzung bei Patienten und Personal und ehrliche Dankbarkeit.

INFO:
Im Lotsendienst tätig sind: Anne-Dora Brunn, Waltraud Faschian, Fredis Feiertag, Petra Gerlach, Ingrid keller, Kerstin Kuhny, Roswitha Leutenegger-Strobel, Waltraud Maurer, Beate Neef-Beck und Magda Rebholz. Die Gruppe wird von Fredis Feiertag koordiniert und geleitet, sie wird diese Funktion mittelfristig aus Altersgünden an Roswitha Leutenegger-Strobel und Kirsten Kuhny übertragen.
Als Patientenfürsprecher tätig sind: Waltraud Faschian, Petra Gerlach und Anne Matissek. Sie sind zu erreichen über Tel: 07531/801-2065, Mail: patientenfuersprecher.kn@glkn.de oder im Raum B17 im Haus 2.

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