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Radolfzeller Krankenhaus gerüstet für die Zukunft

17.06.2013

Ambulanter OP-Bereich eingeweiht/Große Spende von Ehrenbürger Werner Messmer

(Radolfzell). Gut gerüstet für die Herausforderungen der Zukunft ist das Radolfzeller Krankenhaus. Das zeigte sich am Samstagvormittag anlässlich der Einweihung des neuen ambulanten OP-Zentrums im Rahmen eines Festaktes für geladene Gäste. Im Mittelpunkt stand das Radolfzeller Ehepaar Erika und Werner Messmer, denn dank deren finanzieller Unterstützung wurde das neue patientenfreundliche Angebot erst möglich. 850 000 Euro der rund 1,2 Millionen teuren Maßnahme stammt aus dem Privatvermögens der Messmers, beide seit Jahren bekennende Freunde und Gönner der Radolfzeller Krankenhauses. Kein Wunder also, dass alle Redner diesen beiden besonderen Dank und Anerkennung zollten.

Geschaffen wurde binnen rund eines Jahres, so Geschäftsführer Peter Fischer in seiner Begrüßungsrede, an zentraler und gut erreichbarer Stelle mit kurzen Wegen zu allen anderen Bereichen des Hauses zwei Operationsräume, ein Aufwachbereich mit sechs Betten und weiteren benötigten Funktions- und Nebenräumen wie Umkleideräume oder Sterilgutlager. Der neue Bereich, der in den früheren Räumlichkeiten des klinischen Labors und septischen Eingriffsraums entstanden ist, präsentiert sich modern, freundlich und funktional.

Mit diesem neuen Angebot am Radolfzeller Krankenhaus werde das Haus fit für die Zukunft gemacht und der Standort Radolfzell gestärkt, ist sich Landrat Frank Hämmerle, zugleich Vorsitzender des Aufsichtsrats des noch jungen Gesundheitsverbunds Landkreis Konstanz, sicher. Er sei davon überzeugt, dass sich das neue Angebot schnell herum spreche und großen Anklang finde. Wohnortnah werde medizinische Leistung auf hohem Niveau und in einem ansprechenden Ambiente angeboten. Das sei im Gesundheitsverbund von Anfang an so gewollt und vorgesehen gewesen, erläuterte Hämmerle. Mit der Investition am Standort Radolfzell erfülle man die abgegebenen Versprechen.

Oberbürgermeister Dr. Jörg Schmidt sah im neuen Ambulanten OP-Bereich am Radolfzeller Krankenhaus ein Bekenntnis des Aufsichtsrates der neuen Krankenhaus-Holding für Radolfzell. Zugleich dankte der dem Ehepaar Messmer für „die immerwährende, regelmäßige und großherzige Unterstützung“.

Chefarzt Sebastian Jung hob in seiner Dankesrede an das Ehepaar Messmer die finanzielle Unterstützung des Radolfzeller Krankenhauses in der Vergangenheit hervor. Dazu zähle die Finanzierung des Einbaus von 32 neuen Bädern in Patientenzimmern. Seither gibt es in jedem Patientenzimmer ein eigenes Bad mit WC. Das sei nicht nur für die Patienten komfortabler, sondern erleichtere auch den Krankenschwestern und Pflegern die tägliche Arbeit. Eine weitere 150.000€ Spende ermöglichte die Anschaffung eines Computertomographie-Gerätes. Dadurch könnten rascher und ohne lange Transporte Krankheiten erkannt werden. Seit geraumer Zeit werden nicht nur Untersuchungen für die eigenen Patienten, sondern auch für Patienten anderer Standorte durchgeführt, was wiederum Singen entlastet und das Radolfzeller Haus aufwertet. Zusätzlich werde das Gerät auch an eine Röntgenpraxis in Radolfzell vermietet, wodurch Einnahmen generiert werden.

Chefarzt Alexander Thoma ging in seinem Vortrag darauf ein, welche Bedeutung dem Ambulanten Operieren zukommt. Ambulantes Operieren sei inzwischen die dritte Säule im Gesundheitswesen - neben der stationären Versorgung (Krankenhausaufnahme mit mindestens einer Übernachtung) und der ambulanten Versorgung im niedergelassenen-vertragsärztlichen Bereich. Diese Säule gewinne wegen des Auftrages der Kostensenkung im Gesundheitswesen zunehmend an Bedeutung. Um ambulante Operationen durchführen zu können, müssten jedoch bestimmte Voraussetzungen in fachlicher, organisatorischer und OP-bautechnischer Hinsicht erfüllt sein. All diese Voraussetzungen erfülle der neue OP-Bereich. Als Beispiele für ambulante Operationen nannte Thoma die Entfernung von Polypen oder die Entfernung von Metallteilen oder kleine gynäkologische Eingriffe. Für ambulantes Operieren eignen sich Eingriffe mit minimalem Risiko einer Nachblutung, Eingriffe mit minimalem Risiko von Atmungs-Komplikationen nach der Operation, Eingriffe, die keine spezielle Pflegebedürftigkeit nach der Operation verlangen oder Eingriffe, die eine rasche Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme nach der Operation zulassen. Ambulantes Operieren sei zeitgemäß und die Zufriedenheit ambulant operierter Patienten sehr hoch, resümierte Thoma. Im Radolfzeller Krankenhaus werden bereits 42 Prozent aller Operationen ambulant durchgeführt – zum Wohle und zur Zufriedenheit der Patienten.

Werner Messmer begründete seine Unterstützung für das Radolfzeller Krankenhaus kurz und bündig: "Meine Frau und ich verdanken dem Haus sehr viel“. Im Radolfzeller Krankenhaus seien sie stets in „vorbildlicher Weise behandelt und gepflegt worden“. Sein Bekenntnis: "Ich liebe Radolfzell und das Krankenhaus“.

Die Segnung des neuen OP-Bereichs fand vor Ort bei der anschließenden Besichtigung der neuen Räume statt. Pfarrer Richard Leibach und die Krankenhausseelsorgerin Annemarie Welte baten um Gottes Segen für die Patienten und Mitarbeiter des neu entstandenen Bereichs. 


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Die Freude über den gelungenen neuen ambulanten OP-Bereich am Radolfzeller Krankenhaus ist groß bei (v.l.n.r.) Dr. Alexander Thoma, Chefarzt der Anästhesie, Landrat Frank Hämmerle, zugleich Vorsitzender des Aufsichtsrates des neuen Gesundheitsverbunds, Spender und Ehrenbürger Werner Messmer, Geschäftsführer Peter Fischer, Dr. Sebastian Jung, Chefarzt Innere Medizin, und Spenderin Erika Messmer. Bild: aj
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