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Wenn Essen Leib und Seele trennt

23.05.2011

Öffentliche Vortragsveranstaltung am 9. Juni mit dem Mediziner und Philosophen Prof. Georg Marckmann

Wenn Essen Leib und Seele trennt

(Singen). Essen und Trinken ist doch nichts Besonderes – sagt, wer mehrmals am Tag vor dem gedeckten Tisch sitzt. Kaum vorstellbar, dass Essen und Trinken auch zur Last werden kann, wenn Kauen und Schlucken nicht mehr funktionieren, wenn sie Körper und Geist nicht mehr nähren können.

Die Gründe hierfür sind ganz unterschiedlich. Manche werden mit diesem Handicap geboren, andere teilen dieses Schicksal erst nach einer schweren Erkrankung oder einem Unfall, wieder andere nur vorübergehend, etwa nach einer großen Operation.

Essen und Trinken ein Menschenrecht? Auch wenn es keine Freude mehr bereitet? Der Arbeitskreis der Klinischen Ethik am Hegau-Bodensee-Klinikum Singen will am 9. Juni im Turmsaal des Singener Krankenhauses in Zusammenarbeit mit dem Dysphagienetzwerk Südwest die Vielschichtigkeit der künstlichen Ernährung beleuchten.

Was dem Einen Hilfe bedeutet, kann für den Anderen Qual sein. Chance für ein befriedigendes Leben trotz Krankheit einerseits, Rationalisierung knapper Personalkapazität in der Pflege andererseits. Durch eine Ernährungssonde kann Essen wieder Spaß machen, weil der Zwang zur mühseligen Ernährung fehlt, sie kann aber auch einen natürlichen Sterbeprozess hinauszögern.

Die Veranstaltung richtet sich an all diejenigen, die sich als Eltern, Angehörige oder beruflich mit der Frage beschäftigen, ob künstliche Ernährung ein Grundbedürfnis befriedigt, welches die Teilhabe am Familienleben wieder herstellt oder ob es eine medizinisch-pflegerische Zwangsbehandlung ist.

Die öffentliche Vortragsveranstaltung mit dem Titel „Wenn Essen Leib und Seele trennt“ findet am 9. Juni von 19 bis 21 Uhr im großen Turmsaal des Hegau-Bodensee-Klinikums Singen statt. Referenten sind Prof. Dr. Georg Marckmann, Leiter des Instituts für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin an der Maximillian-Ludwig-Universität München. Er geht in seinem Vortrag „Verhungern lassen oder sterben dürfen?“ ethischen und rechtlichen Fragen der PEG-Sondenernährung nach. Dr. Paul Diesener, leitender Arzt der Frührehabilitation des des Hegau-Jugendwerks Gailingen referiert anschließend zum Thema „PEG – notwendiges Übel oder Hilfsmittel“. Im Anschluss könenn Fragen gestellt werden und es findet eine Produktpräsentationen statt.


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